Nachdem mir Margit neulich den Tipp gegeben hat für Bodenarbeitstraining mal Judith Mauss zu googeln und nach einem Kurs zu schauen, habe ich tatsächlich für letzten Sonntag einen Kurs in der Nähe gefunden.
Da ich darin nicht so geübt bin mit Flip durch die Gegend zu fahren, habe ich Marie gefragt, ob sie uns (mit oder ohne Nick) begleiten würde. Da sie zugesagt hat und sogar anbot uns zu fahren, habe ich uns also mutig angemeldet.Wir waren anfangs etwas verunsichert, denn keiner (auch
nicht die Veranstalter) wussten wie das Kurs ablaufen würde oder was wir lernen
werden. Die Videos, die ich im Netz gefunden habe, fand ich aber gut und so
ließen wir uns überraschen.
Es hat sich in der E-Mail 2 Tage vor Kursbeginn so
angehört, als wäre jeder nur 1x mit Pferd dran, daher hatte ich kurz überlegt, ob ich
Flip dann überhaupt den ganzen Tag mitnehmen möchte.
Flip ist gut eingestiegen, ruhig gefahren, entspannt
ausgestiegen und wir wurden sehr herzlich begrüßt.
Immer wieder habe ich in der Ferne aus der Richtung von
Flips Paddock Ketten klappern hören, ansonsten schien es aber alles ruhig zu
sein. Da das Paddock mit einer Kette verschlossen war, habe ich hin und wieder
vergeblich versucht zu gucken, ob ich ihn sehe, aber außer mir schien keiner
das Geräusch beunruhigend zu finden.
Da musste Flip aber ganz schön gucken und prusten, denn
oberhalb des Platzes sind nach und nach 3 Schafe aufgetaucht, die sich noch
dazu erdreistet haben „Määääähhhh!“ zu machen.
Wie gesagt, kannte Flip die meisten Übungen schon, hat gut
mitgemacht und auch Neues schnell verstanden.
Die
anderen Teilnehmer waren alle von dort, arbeiten auf der Anlage als
Physiotherapeuten, Therapeuten … oder waren Patienten, die ein Pferd dort
betreuen. Alle waren total nett und es herrschte eine entspannte Stimmung im traumhaften Ambiente am Schlösschen.
Die Leute dort waren unheimlich nett, die Trainerin klasse
und auf Flip bin ich echt stolz, denn er hat alles entspannt und gut
mitgemacht.
Flip durfte vor der Abfahrt nochmal auf den Auslauf und hat mit den anderen Pferden, die mittlerweile daneben auf den Koppeln waren (Koppel hätte Flip auch gut gefallen) Kontakte am Zaun geknüpft.
Währenddessen hat Marie unser Gespann durch den engen Hof manövriert und auf dem Reitplatz gewendet um uns wieder in Fahrtrichtung Heimat zubringen.
Würde es die Möglichkeit gegeben Flip dort im HPZ einzustellen und ein paar Tage die Woche versorgt zu bekommen, wäre das auf jeden Fall eine Option, die mir sehr zusagen würde. So eine entspannte Atmosphäre und ein Wohlfühlort findet man nicht so oft. Ich habe großen Respekt vor dieser Einrichtung, in der normalerweise Therapierreiten, Physiotherapie, Parasport … stattfindet. Die anderen 4-beinigen Kursteilnehmer, vom kleinen Mini-Shetty bis zum großen Warmblut, waren nämlich alles berufstätige Therapiepferde.Toll, dass es solche Einrichtungen gibt und schön zu sehen, wie dort alle mit ganz viel Herzblut engagiert sind!

















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