Große Neuigkeiten gibt es nicht, aber das ist doch schon mal besser, als schlechte Neuigkeiten.
Weiterhin schaue ich, dass Flip wieder etwas beweglicher wird, mache mit ihm Krankengymnastik (Wippen, Dehnungsübungen, Vorwärts-abwärts dehnen…), massiere ihn mit den Händen oder Novafon.... und tue alles, dass es ihm gut geht.
Klar,
muss er sich an den meisten Tagen etwas einlaufen und er ist auch ziemlich
steif, aber ich glaube, es wird wieder besser.
Durch das Stehen auf der weichen Turnmatte während er geputzt wird, soll die Tiefenmuskulatur angeregt werden und durch das Wippen bekommt er ein besseres Gleichgewichtsgefühl und merkt hoffentlich auch, dass er das linke Vorderbein wieder mehr belasten kann. Er scheint aufgrund vom Schmerzgedächtnis dieses Bein zu entlasten, denn eigentlich dürfte er von der Schulter her dort keine Schmerzen mehr haben. Wenn er schlechter zu Fuß ist, tritt er weiterhin vorne rechts kürzer, weil er das rechte Bein überlastet.
Um
beide Vorderbeine gleichmäßig zu belasten und spielerisch zu zeigen, dass dies
ohne weiteres möglich ist, wippen wir mehrfach die Woche auf der kleinen Wippe.
Mit den Vorderbeinen wippt Flip schon richtig gut und für ein Leckerli ist er unheimlich fleißig. Wie man auf dem Foto sieht, bietet er dann auch mal an, die Füße auch anders darauf zu stellen, um so nicht nur seitlich, sondern auch vor uns zurück zu wippen. Eine größere Herausforderung ist es für ihn allerdings die Hinterfüße darauf zu platzieren und dann zu wippen. Dazu braucht es doch sehr viel Konzentration, aber auch das wird.
(Um die große Wippe nutzen zu können, muss man leider zu zweit sein, denn alleine lässt sie sich nicht aufbauen und später wieder aufräumen, daher kommt die seltener in Benutzung).
Mit den Vorderbeinen wippt Flip schon richtig gut und für ein Leckerli ist er unheimlich fleißig. Wie man auf dem Foto sieht, bietet er dann auch mal an, die Füße auch anders darauf zu stellen, um so nicht nur seitlich, sondern auch vor uns zurück zu wippen. Eine größere Herausforderung ist es für ihn allerdings die Hinterfüße darauf zu platzieren und dann zu wippen. Dazu braucht es doch sehr viel Konzentration, aber auch das wird.
Zur Unterstützung habe ich nun Traumeel und Zeel bestellt und für den Bauch (er hat ziemlich oft stark Kotwasser) Heilerde. Mal gucken, ob das ihm hilft.
Bei
den Spaziergängen können wir zurzeit meistens nur die selben Wege laufen, da
die Wiesenwege zu nass sind. Das ist etwas öde und weg vom Stall ist er
nur schwer zu motivieren.Heute sind wir allerdings etwas früher gestartet, als die Wege noch leicht gefroren waren, und sind bis zum Talhof nach Korntal gelaufen, wo Margot etwas abholen musste.
Nach 2 Stunden 20 Minuten sind wir dann alle ziemlich schlapp (und die Jungs hungrig) wieder zurückgekommen. Auch wenn nach dem Marsch müde waren, so war es trotzdem ein schöner Ausflug und mal wieder was
anderes.
Hier sieht man die Jungs bei einer der kurzen Pausen, die sie zum Stärken genutzt haben. Tannenzweige beknabbern macht offenbar Spaß (und daher haben wir noch ein paar Zweigchen für nachmittgas mitgenommen)
Insgesamt
muss man sagen, war der Umzug zurück nach Münchingen für uns nur gut. Mein
Stress, ständig auf die Wetter-App und die Uhr zu schauen ist weg, da ich
unabhängig von Wetter und Dunkelheit im Notfall immer in die Halle gehen kann.Hier
habe ich auch mehr Zeit mich nur um ihn zu kümmern, selbst wenn ich abends
seine Box noch miste. Durch die geschickte Luke in der Rückwand der Box, kann
ich die Pferdeäpfel direkt auf den Misthaufen werfen und bin innerhalb
kürzester Zeit mit dem roomservice fertig.
Was die WG von Flip und Top angeht, so werden die beiden sehr unterschiedlichen Jungs vermutlich nie allerbeste Freunde, aber sie kommen miteinander gut klar und haben eine funktionierende Zweckgemeinschaft gegründet. Sie sind zwar gleich alt, aber vom Charakter auf Grund der Rassen und Vorgeschichten total verschieden.
Dadurch, dass Andrea dienstags und donnerstags am Vormittag nach Flip schaut und ich abends noch bei ihm vorbeigehe, ist er an den Tagen meistens zweimal draußen und hin und wieder nimmt ihn auch Margot mit Top auf einen Spaziergang mit, wenn sie im Stall ist, solange ich noch im Büro bin.
Dadurch, dass Andrea dienstags und donnerstags am Vormittag nach Flip schaut und ich abends noch bei ihm vorbeigehe, ist er an den Tagen meistens zweimal draußen und hin und wieder nimmt ihn auch Margot mit Top auf einen Spaziergang mit, wenn sie im Stall ist, solange ich noch im Büro bin.
Eine Win-Win-Variante, denn Top geht alleine nicht so weit vom Hof weg ohne nervös zu werden und auch Flip mag Spaziergänge alleine auch nicht wirklich.
Margot läuft dann mit beiden Pferden meist alleine was gut klappt, denn dann passen sich die Jungs vom Tempo einander an, was sonst nicht so gut klappt, wenn ich mitlaufe.














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