Die 4 Jungs wurden also auf die Koppel geführt und Flip hat schnell entdeckt, dass hier wieder ein Chef gefragt ist, der gleich sagt, was zu tun ist. Die beiden haben geschnuppert, gequietscht und Flip hat ihm seinen Hinterteil an die Brust gedrückt und signalisiert, dass er hier der Chef ist, nicht gleich schlägert, aber durchaus bereit wäre die kleine Herde zu verteidigen.
Ein
paar Mal hatte Flip noch mit seiner Aufsichtsrolle zu tun, wenn die anderen
Kontakt schließen wollten und er schaute, dass er alles im Auge behielt und
immer zwischen Linjas und den beiden anderen stand.
Gestern,
am zweiten Tag, hat Flip nur noch einmal kurz angefragt ob sich Linjas daran
erinnert was am Vortag besprochen wurde und dann grasten alle als wäre er schon
immer ein Herdenmitglied. Schön!
Als gestern für die große Herde ein Neuzugang angereist ist hat Flip beim Schnuppern am Gitter einen Gesichtsausdruck gehabt, als wollte er sagen, "wie, schon wieder ein Neuer? Kam doch erst gestern einer". Aber um die Eingliederung von diesem Pferd wird sich Anni und die große Herde kümmern.
Am Donnerstag bin ich zusammen mit Vanessa noch nach der Koppel mit Flip spazieren gegangen. Wie jeden Abend nach 1,5 Stunden Gras fressen, hatte er einen kugelrunden Bauch und sah aus als würde er Nachwuchs erwarten. Wir dachten daher, ein Spaziergang würde ihm sicher guttun und damit es für ihn nicht so langweilig ist, sind wir zu Carina und Flips alten Kumpels Basti und Pic gelaufen. Auf dem Hinweg war Flip total müde und hatte eigentlich gar keine Lust, aber dort änderte sich sein Zustand. Wir wollten ihn eigentlich auf dem Auslauf am Tränkewagen trinken lassen, aber er fand es dort total gruselig. Die Planen, die unter dem Sand vorlukten und auch der Anhänger an sich war ihm mehr als suspekt. (Die Fotos sind nicht von Donnerstag, denn da haten wir keine Zeit und Hand frei für Fotos)Da Flip aber noch eine Restnervosität in sich hatte, und immer wieder hektisch zum Gras gezogen ist, habe ich ihm irgendwann eine gelangt, denn das Verhalten ging mir mächtig auf den Nerv. Das hat Flip wiederum so verärgert, dass er gebockt hat und um mich rum gesprungen ist wobei er Vanessa ins Gras geschuckt hat. Unmöglich! Mit etwas Mühe habe ich den aufgebrachten Flip dann nach Hause geführt und hätte ihn gerne in der Halle seinen Frust loswerden lassen, allerdings war diese belegt.
Am nächsten Tag, hatte ich die Chance die Halle leer zu erwischen aber da war natürlich die Luft schon lange lange raus und er wieder im Sommermodus, bei dem er eigentlich keine großen Ambitionen hatte sich auszutoben. Das Verhalten am Vortag war zwar ärgerlich und unverständlich, aber so konnte Vanessa sehen, dass es von Flip auch eine Wintervariante gibt, bei der man sich durchsetzen und, die man auch händeln können muss.Bis
auf die Seifenblasenmaschine, konnte ihn nichts aus der Ruhe bringen.
Diese fand er jedoch irgendwie gruselig und machte große Augen. das Ergebnis sind diese schönen Fotos, die Andrea gemacht hat:





























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