Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Freitag, 5. Juni 2026

Kurztripp ins schweizer Jura

Gestern kam ich von meinem Kurzurlaub ins schweizer Jura zurück. Wir (Andrea und ich) haben 5 schöne Tage im Jura verbracht und die Zeit ausgiebig genossen.

Wir haben die 4 Pferde-Altenheime der Stiftung für das Pferd besucht und ausgiebig Pferde-Streicheln und Freiberger-Anschauen auf dem Programm gehabt.

Die Pferde-Altenheime kannte ich ja schon und unterstütze sie seit Jahren, da ich sie einfach klasse finde. Es gibt dort tolle, moderne und saubere Ställe, Trockenplätze für schlechtes Wetter und natürlich große Weiden, auf denen die Herden ihren Ruhestand genießen und von den Angestellten der Stiftung liebevoll und gut gepflegt werden.

Hier könnt ihr mal auf deren Homepage schauen:  

https://www.philippos.ch/de/besuchen-sie-uns/le-roselet

Es gibt 4 Standorte, die Pferde, Ponies, Esel und Maultieren ein schönes Zuhause bieten.

Le Roselet:



Maison Rouge:





Les Murs:



Jeanbrennin:


Unterhalb von Le Roselet befindet sich die große Gemeindeweide, auf der neben Kühen auch ein paar der Stiftungs-Rentner und deren Zuchtstuten mit Fohlen den Sommer verbringen.  
Dort haben wir auch einige Zeit genossen, Pferde gestreichelt, beobachtet und fotografiert.



Am Wegesrand sind dort überall große Weiden mit Kühen und natürlich, wie es sich in den Franches Montagnes gehört, Freiberger. Alle waren immer entspannt und freundlich. Einfach eine super coole Rasse!     
Diese kleine Herde hatten wir schon auf dem Hinweg gesehen und uns mit ihnen angefreundet.
Es waren 3 Wallache, 3 Stuten und 3 Jährlinge, die dort an einer kleineren Durchgangsstraße auf riesigen Weiden, das sie sich mit Kühen und 3 Ziegen teilten, grasten, mal Autos anhielten, sich kraulen ließen oder in den Tannen spielten 
Besonders dieser Jährling hat es mir richtig angetan. Der war einfach Zucker.



Neugierig wurden wir begutachtet und untersucht: 

Diese schicke Fribi-Dame hat es sich bei mir gemütlich gemacht und gedöst während ich sie kraulte und Andrea Fotos der Fribi-Jugend gemacht hat. 

Auch unterhalb unseres Dorfs, in dem wohl jeder Freiberger (oder Isis) hatte, war eine große Gemeindeweide, auf der wir uns gerne aufhielten



Auch bei dieser verschmusten, kleinen Dame könnte ich schwach werden:

Wir haben aber auch an einem Tag noch einen Ausflug nach Avenches ins Gestüt gemacht um dort die tollen Hengste anzuschauen. Die Anlage ist richtig schön und die Hengste dürfen tagsüber auf große Ausläufe und ein paar wohnen sogar in schönen Einzel-Laufställen



Durch Zufall war nebenan an dem Tag ein Trabrennen, bei dem wir dann auch kurz zugeschaut haben. Ist nicht ganz so mein Ding, aber auch mal interessant zu sehen.

Ja und dann kommen hier noch Fotos von einem unserer Highlights.
Wir haben mit den Fribis unserer Gastgeber einen 2,5 Stunden-Ausritt gemacht. Der Hof "Ecourie double C" liegt quasi auf dem Reitwegenetz und man kann dort kürzere Ausritte und auch Wanderritte machen.
Wir hatten uns zu einem gemütlichen Ritt angemeldet und es war einfach traumhaft schön. 
Die Landschaft toll, die Pferde brav und das Erlebnis so cool.... ja, und wir sind tatsächlich durch Kuhherden galoppiert!

Wenn die Sättel nicht so unglaublich hart gewesen wären, hätten wir sicherlich noch einen zweiten Ritt mitgemacht, so mussten wir aber leider das Erlebnis einmalig lassen.

Es war ein gelungener Kurzurlaub!!!

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