Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Dienstag, 19. Januar 2021

Der Start ins neue Jahr

Dieses Silvester konnte ich wegen des Ausgangsverbots ja nicht, wie inden Vorjahren, in den Stall gehen und habe gehofft, dass es ruhig bleibt. Die Chancen schienen gut, da es ja ein Böllerverbot gab. Ich glaube ich lag schon vor 22 Uhr im Bett und bin dann um  0 Uhr aufgewacht weil es so laut war. Ich weiß noch, dass ich dachte, dass das mit dem Böllerverbot wohl nicht geklappt hat und meinte, ich wäre noch etwas wach geblieben. Ich bin aber offenbar doch ruck zuck wieder eingeschlafen, denn ich habe gar nicht mehr mitbekommen, dass Anni gegen 0:30h Videos aus dem Stall in die Koppelgruppe gestellt hatte.


Also das ist natürlich das Video, das mich am meisten interessiert hat, denn da ist Flip mal zu sehen. So wie ausgemacht, ist er gemütlich am futtern gewesen und lässt sich, so wie die anderen Pferde auch, gar nicht stören. Richtig klasse, wie entspannt die Pferde waren und wie lieb von Anni, dass sie uns gleich zur Beruhigung und einen guten Start ins Jahr 2021 die Videos geschickt hat.

Flip blickt, glaube ich, eh entspannt ins neue Jahr. Könnte man jedenfalls so interpretieren wenn man dieses Foto sieht, wie er mit Sammy beim Ausritt auf Korntal runterblickt. Auch als wir neulich das erste Mal mit Fandango ausreiten waren (er war gerade mal das 2. Mal draußen und das bei winterlichem Wetter), war er mega entspannt und hat seinen jungen Kollegen wie ein Ponyhorse vom Hackl durch den Wald geleitet. An einem Holzstapel, den Fandango gruselig fand, hat er ihm gezeigt, dass der nicht schlimm ist. Ganz im Gegenteil. Er zeigte ihm gleich, dass man da den Schnee und das Laub runterfuttern kann....und wie lustige Geräusche es macht wenn man die Plane mit den Zähnen bewegt. Leider gibt es davon wieder mal keine Fotos.... dafür aber dieses schöne Bilder, das Rainer von Fandango gemacht hat.       

Flip ist schon echt cool und hat dabei trotzdem auch seinen eigenen Kopf. Ist ja auch gut so und macht ihn besonders. Mit meinem besonderen Pferdchen habe ich neulich nach der Bewegung mal wieder Zeit im Stall verbracht. Das ist so schön sich wie ein Teil der Herde zu fühlen, wobei Flip als Chef meist ja seinen Kopf schützend über mir hat, wenn ich im Stroh dazusitze. Es war ruhig im Stall und irgendwann lagen die 5 Pferde, die im Strohbereich waren alle gemütlich und haben Mittagsschlaf gehalten. Flip blieb stehend (wahrscheinlich weil er ja auf mich acht geben musste, sorry). Eigentlich sollte man sich für solche Momente viel mehr Zeit nehmen, denn sie verbinden einen mit den Pferden und tun einfach gut. Ich hoffe dass er noch lange eine so hohe Stellung in der Herde behalten kann und sein Leben in der Gruppe so mit seinen Privilegien, die ihm aber auch Verantwortung auferlegen,genießen kann. Ich denke jedenfalls, dass er es so genießt und finde er gibt auf die Herde auch gut acht.

Neulich beim Freilaufen lassen mit Roy, hat er schon mal zeigen müssen, dass in ihm (auch wenn er dieses Jahr 20 wird) noch Leben steckt und er sich seinen Rang nicht streitig machen lässt. Die beiden Pferde gaben ordentlich Gas, und Roy schien dabei schon anzufragen was geht. Er schnitt Flip immer wieder den Weg ab und stieg ihn an... Flip marschierte dann einfach weiter und schob ihn beiseite, rannte und bockte wie ein Junger und Antje sowie Jutta, die das von ihm noch nicht gesehen hatten, waren beeindruckt welche Energie da zum Vorschein kam. Bevor es kippte, und da wir auch nach einer Pause die Jungs nicht gesittet halten konnten, haben wir sie wieder eingefangen und geführt.Das fand Flip blöd und tat so als wäre er alt und müde. Haha, wers glaubt, denn nicht mal am nächsten Tag war was von Muskelkater zu merken.

Ja und dann habt ihr ja schon oben im Startbild gesehen, dass Rainer im Stall war. Am Sonntag hat es hier mal wieder richtig geschneit und da kam er mit Anja in den Stall und hat spontan ein Schnee-Shooting gemacht. Cool, oder? Es sind wieder richtig schöne Bilder geworden, finde ich. Guckt selber: 
Und noch ein paar Bilder mit Anja und Gayana:

.... dann in der Halle, wo Flip zeigte, dass Pas de Deux sein Ding ist



.. und mit Kuma im Schnee. Wusste ich doch, dass sie Winter nicht blöd sondern ganz lustig findet. Man muss nur wissen wie man ihr dieses Wetter verkauft: 

Mittwoch, 30. Dezember 2020

Ups, noch kein Weihnachtsbild!

Oha, wie konnte denn das passieren, dass ich versäumt habe hier Weihnachtsgrüße einzustellen?

Weihnachten habt ihr ja hoffentlich alle gut überstanden und nun steht Silvester vor der Türe. Hoffentlich dieses Jahr ohne Geböller und statt dessen mit Ruhe im Stall. Einen Vorteil soll ja Corona auch haben, oder? Dieses Jahr werde ich dann wohl wegen der Ausgangssperre an Mitternacht nicht in den Stall gehen... anderenfalls müsste ich dort übernachten und dazu ist es definitiv zu ungemütlich. Anni und Walter werden das schon machen und Flip wird hoffentlich wieder brav mümmeln. Die letzten beiden Silvester war er ja innen in einer Box damit der Rest der Herde sich ein Beispiel an ihm nimmt und auch entspannt bleibt. Dieses Mal sind die Boxen belegt und ein paar Kandidaten fallen mir schon ein, die evtl. rennen könnten. Hoffen wir, dass alles gut geht! In diesem Sinne, kommt gut ins neue Jahr!
 

Sonntag, 6. Dezember 2020

Nikolausritt zu zweit

Tja, wenn die blöde Corona-Pandemie nicht wäre, wäre gestern bei uns im Stall der Weihnachtsfeier gewesen und heute pünktlich zum Nikolaustag, der traditionelle Nikolausritt.

Wir lassen uns aber ja nicht unterkriegen und daher haben wir den Nikolausritt heute einfach in ganz kleine Runde nur zu zweit gemacht.

Jutta und ich haben Flip und Chex und uns selber verkleidet und sind mit Mandarinen und Plätzchen Richtung Seewald losgeritten.

Netten Fußgängern, die sich über unseren Anblick gefreut haben, haben wir dann mit Plätzchen und Mandarinen beschenkt und haben so viel Freude verbreitet.

Flip fand allerdings, dass auch er Plätzlichen testen könnte und nachdem er von Jutta Leckerlis und Mandarinen bekommen hat, wäre er am liebsten bei ihr auf den Schoß gesessen.

Natürlich ist es in großer Runde noch schöner so einen Ritt zu machen, wir hatten aber trotzdem, wie ihr seht, richtig Spaß und haben in dieser trüben Zeit gute Laune verbreitet. Das ist doch auch was!


Wie immer bis zum "Hexenhäusle" geritten

Gibst Du mir noch was?
Die Jungs beim Laub naschen


(Also den Blog zu schreiben ist nach dem Update mühsam und die Formatierung echt doof. 
Sorry, wenn Text und Bilder wie lieblos plaziert aussehen)

Engelsbilder :-)

Ich dachte ja, dass wir dieses Jahr keine Nikolausbilder für die Weihnachtskarten machen können und habe meine Weihnachtskarten schon mit Fotos vom letzten Jahr bestückt.

Anja hat mich aber kürzlich angesprochen und gefragt, ob ich für ein heimliches Shooting am Abend zu haben wäre (in großer Runde geht es ja wegen Corona nicht). Da habe ich natürlich sofort zugesagt und schaut mal, wie toll die Bilder geworden sind!






Also die gefallen mir alle wirklich gut und Rainer hat uns wieder super abgelichtet. Auch Anja hat eine schöne Weihnachtskarte von dem Shooting machen lassen. Dank Bäckertüte gehen die Pferdeohren auch eher mal nach vorne.  

Auch wenn ich meine Bilder dieses Jahr nicht für die Weihnachtskarte nutze, bin ich sehr froh, dass wir die Bilder gemacht haben und ich bin sicher, sie kommen noch zum Einsatz.

Vielen herzlichen Dank an Rainer und Anja!

Und jetzt wisst ihr auch warum Flip schnell eine neue Trense bekommen hat ;-) 

Lange nicht geschrieben

Uiuiui stimmt, seit Oktober habe ich ja gar nicht mehr hier im Blog geschrieben. So geht´s ja nicht!

 

Es gibt aber ja auch nicht so viel zu berichten, oder?

Wegen der Corona-Pandemie wurde mittlerweile wieder ein Kalend

er im Stall eingeführt, in dem wir uns eintragen wann wir in den Stall kommen wollen und, in dem wir dann schauen können, zu welchen Zeiten es eng werden könnte. Wenn zu viele Personen gleichzeitig im Stall wären, schauen wir Reiterinnen, dass wir wenn möglich, unsere Zeiten etwas verschieben. Diese Regelung ist viel besser als Anfang des Jahres, als wir nur 2 Stunden zur Verfügung hatten und uns immer beeilen mussten und wenig flexibel waren. 
So haben wir nun die Gelegenheit auch etwas länger beim Pferd zu sein und uns mal zu einem Ausritt (eben mit einer Person bzw. eben nur als 2 Haushalte) zu verabreden und trotzdem Abstand zu haben. Auch ein weiterer Putzplatz wurde eingerichtet und, da wir immer an der frischen Luft sind, eine Pferdlänge Abstand haben und aufpassen, sollte das passen. 

Seit der Regelung mit den 2 Haushalten, schauen wir, dass wir möglichst nur zu zweit rausgehen. Unter der Woche ist das mit dem Ausreiten so oder so nun etwas schwieriger, da es halt immer dunkel ist wenn ich vom Büro komme.

Flip hat aber Glück, denn montags kann Jako nachmittags zu ihm und mittwochs versorgt ihn Marie und nutzt meist die Gelegenheit mit ihm raus zu gehen.

Selbst wenn Marie mal ausfällt, ist Flip versorgt und darf dann auch als Handpferd mitgehen. Da muss Nicole nur etwas aufpassen, dass Flip unterwegs nicht heimlich Nick zwickt – der Schlawiner!

Gestern war ich mit Sina und Nick ausreiten und unterwegs haben wir etwas, wie die Pferde fanden, sehr gruseliges gesehen. Da lagen Maschendrahtzäune zusammengerollt am Wegrand. Das ging ja gar nicht. Damit Flip überhaupt vorbeigeht, musste ich absteigen und, wie ihr seht, konnte er auch nur mit einem mords Kragen das Ungetüm beschnuppern. Er war aber gestern eh etwas guckig und so wunderte es mich nicht, dass er das erschreckend fand. 

Neulich hatten wir auch schon eine Begegnung der besonderen Art. Aus der Ferne haben wir gesehen, dass beim Nachbarstall 4 Leonberger Hunde aus einem Bus über eine Rampe herausgelaufen kamen. Das fand Flip auch wirklich gruselig. Er hatte an der Stelle bei einem Tier dieser Farbe und Größe wohl mit dem kleinen Minishetty gerechnet. Diese Tiere waren zwar gleich groß, hatten dieselbe Farbe aber sie bewegten sich anders und so beschloss Flip, dass er Roy besser mal zur Seite schiebt und sich schleunigst wieder auf den Heimweg macht. Auch hier musste ich absteigen und, siehe da, dann konnte er ohne Probleme mitlaufen.

Weihnachten nähert sich aber Flip musste mit der neuen Ausrüstung nicht so lange warten. Er hat nun eine schicke Abschwitzdecke mit Sternchen, denn wie Marie sagt, kann ein Pferd gar nicht genug Abschwitzdecken haben (auch wenn es, wie Flip, eigentlich nur selten ins Schwitzen kommt) und er hat noch eine tolle Westerntrense bekommen. Warum ich die ganz dringend und schnell gebraucht habe? Das könnt ihr im nächsten Post sehen ;-)

Sonntag, 25. Oktober 2020

Dieses Wochenende war ein Reitwochenende. 

Da das Wetter so schön war, bin ich an beiden Tagen mit dem Gocycle in den Stall gefahren und war mit Flip an beiden Tagen einen großen Ausritt machen. 

Gestern war ich mit Marie Richtung Schöckingen unterwegs. Wir haben die schöne Sonne und das bunte Laub sowie unsere tollen Pferde genossen und waren 2 2/4 unterwegs. Die Pferde waren klasse. Sie verstehen sich prima, laufen vom Tempo gleich und waren sehr brav.

Auf dem letzten Stück vom Heimweg war Flip schon müde und so bin ich abgestiegen und gelaufen. Das hat mir auch gut getan. Eigentlich wollten wir gar nicht so lange unterwegs sein, aber es war so schön und irgendwie verging die Zeit doch schneller als gedacht. 

Heute, dachte ich nicht, dass wir wieder so lange unterwegs sind, aber in Begleitung von Nick, Roy und Chex haben wir uns nochmals auf den Weg Richtung Glems gemacht und waren dann letztlich doch auch wieder 2 1/2 Stunden unterwegs. 

Heute hat man meinem Flip allerdings angemerkt, dass ihm der gestrige Ausritt noch etwas in den Knochen gesteckt ist. Immer wieder hat er signalisiert, dass man wegen ihm nun wieder nach Hause abbiegen könnte. Er ist dann aber doch brav weiter mitgelaufen. Blieb ihm ja auch nicht viel anderes übrig. 

Als die anderen an dem kleinen Brückchen über die Glems geübt haben darüber zu gehen, war Flip gleich einverstanden, dass er derweil warten darf und dabei graste er in aller Ruhe. Über die Brücke sind wir immerhin gestern schon gelaufen und, da war sie ihm auch schon nicht so ganz geheuer. Die Hufe auf der Brücke klingen, nach deren Sanierung nicht mehr so stabil und als wäre sie relativ dünn gebaut worden. Das ist bei seinem Gewicht nicht ganz so entspannt. 

Es war auch heute richtig schön und wir hatten eine schöne Strecke, die wir bei Sonne und buntem Laub zurückgelegt haben. 


Auf dem Heimweg bin ich wieder gelaufen und Flip ist als Handpferd bei Nicole mitgegangen. Das fand er besser als von mir geführt zu werden und ich fand es besser, weil er da nicht ständig versucht hat zu grasen. 

Weil die Pferde so brav waren durften sie nach dem Ausritt dann aber auch noch grasen. Ich muss zugeben, auch ich bin jetzt wirklich ziemlich müde.

Freitag, 23. Oktober 2020

Der Herbst ist da

Die Zeit der Koppel ist nun leider rum. Hier noch das letzte Koppelbild für diese Saison, das ich neulich von Petra geschickt bekommen habe, als ich im Büro saß.


Tja, der Winter kommt und als ich am Dienstag früh zu Flip fuhr, war es morgens noch dunkel. Warum ich quasi in der Nacht zu ihm gehe? Wir hatten Hufschmiedtermin und mein Terminkalender war an dem Tag eh so voll, dass das gut gepasst hat. Lustig war, dass Jojo mit seinem neuen, nun schwarzen, Fahrzeug kam, denn ich war im Anschluss bei der Zulassungsstelle und habe am Nachmittag mein neues, schwarzes Auto abgeholt :-). 

Abends hatte ich mich dann noch bei Bianca zur Reitstunde angemeldet und es lief richtig gut.Wenn wir nur ab und zu Reitstunde machen, hat Flip auch mehr Lust mitzumachen.Wir sind eben keine Hallensportler. 

Viel lieber gehen wir ausreiten, wie zum Beispiel letzten Sonntag. Da waren wir mit Nick, Chex und Roy 2 Stunden ausreiten und sind in den Stammheimer Wald geritten. Den Pferden und Reitern hat es großen Spaß gemacht und die Pferde waren soo brav! Man vergisst leicht, dass das gar nicht so selbstverständlich ist. So manches Pferd hätte das nicht so lieb mitgemacht. Das hätte ich mir früher nie träumen lassen, dass mich mein Pferd so entspannt durch fremdes Gebiet trägt und auch bei großen Strassenkreuzungen ganz entspannt bleibt.    

Am Mittwoch war Marie, die für Nici, die ihr Baby erwartet, einspringt (und das klasse macht), krank und Nicole ist kurzfristig eingesprungen und hat Flip als Handpferd 2 Stunden zum Ausritt mitgenommen. Auch das hat wohl super geklappt und ich war happy, dass sie ihn mitgenommen hat. Das war auch sicher nach Flips Geschmack. Draußen mit Kumpel und dann noch nicht mal einen Reiter tragen müssen. Ist doch prima. 

Jetzt hoffe ich, dass der Regen bis Morgen aufhört und wir auch an diesem Wochenende wieder schöne Ausritte machen können. Ab nächster Woche, wenn die Uhr umgestellt wird, ists ja dann nach dem Büro nichts mehr mit Ausritten bei Tageslicht.

Samstag, 10. Oktober 2020

gemütlicher Nachmittag

Heute war ich in windeseile mit meinem neuen Gocycle im Stall. Das erste Mal d.h. der Testlauf hat gut geklappt und der Buckel in Ditzingen war gar kein Problem. ich kam also schnell und trotzdem entspannt bei Flip an. Komischer Weise war den ganzen Nachmittag fast nichts los und ich war die meiste Zeit allein. Das haben wir (auch mangels Ausreitpartner) genutzt und ich habe Flip in der Halle laufen lassen. Alleine findet er das nicht so klasse, aber ich finde, zwischendurch sollte man auch sattelfrei machen.

Da das Wetter so unbeständig war und es geregnet hatte, war heute keine Koppel und so waren wir wenigstens 10 Minuten grasen. Man könnte auch sagen, Flip hat erst den Rasen gemäht...  

... und dann noch Unkraut entfernt und herumfliegdnes Heu entsorgt. Sehr fleißig!
Er mag es wenn ich Zeit habe und ihn einfach etwas auf dem Hof und im Stall umgucken lasse. 
Er schnuppert dann mal hier und mal dort und klar, wir landen dann auch letztlich immer irgendwo, wo er was zum knabbern findet. So ist er halt.