Dienstag, 23. Dezember 2025
Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu
Andrea
hat mir, als wir uns zu einem gemeinsamen Spaziergang getroffen haben, einen
schönen, großen Kalender für 2026 mit tollen Bildern von Flip übergeben.
Was
für schöne Erinnerungen an das vergangene Jahr!
Es
ist zwar nun ein paar Grad kälter geworden, allerdings war es die Tage noch so
schön sonnig und mild, dass Flip und Lasse noch mal kurzzeitig auf die Koppel
durften.
Ich
freue mich jedenfalls schon auf das Frühjahr, wenn die Koppel eröffnet wird, es
wieder schön warm ist und wir den kommenden Sommer die eigene Koppel
hoffentlich ausgiebig nutzen können.
Flip
verliert schon Winterfell das heißt er stellt sich schon langsam auf das Ende
des Winters ein. Ich glaube allerdings, das ist etwas voreilig.
Okay,
er ist ein älterer Herr, zeigt allerdings montags in der Bodenarbeitsstunde mit
Lisa oder auch wenn er sich warmgelaufen hat und frei in der Halle ist, dass er
noch ordentlich Gas geben kann.
Bei Spaziergängen findet er allerdings, mindestens wenn wir alleine unterwegs sind, dass ein gemütlicher Schlenderschritt völlig ausreichen könnte. Es ist dann etwas mühsam ihm zu erklären, dass die Spaziergänge auch sein Sportprogramm darstellen. Ich bin daher froh, wenn wir Begleitung finden, denn dann ist Flip deutlich motivierter.
Je mehr Pferde desto zügiger läuft er (Siehe auch beim Nikolausspaziergang).
Alles
in allem, hat sich alles ganz gut eingespielt, Flip steht Dank des Trainings
mit Lisa und der Pflegebeteiligungen, die dafür sorgen, dass er oftmals zweimal
am Tag rauskommt, ganz gut da und ich bin ganz happy wie sich alles eingespielt
hat.
Sonntag, 7. Dezember 2025
Im Dezember angekommen
Flip hat sich schon ein ordentliches Winterfell
zugelegt, aber die Temperaturen sind (zum Glück) noch nicht so arg
winterlich.
Bis Ende November konnten die Pferde sogar noch auf die Koppel gehen, was Flip hier in den Breiten noch nie konnte.
Es waren noch ein paar schöne sonnige Tage und die beiden Jungs haben sich gefreut, dass sie die Koppel so lange nutzen konnten.
Da bei
Nachbars seit diesem Jahr Winterkoppeln eingerichtet sind, tuen wir uns auch etwas
schwerer den beiden klar zu machen, dass sie nicht raus können.
Kürzlich haben wir daher eine Baustellenbegehung gemacht und haben Lasse die kleine Wippe gezeigt, auf der Flip immer wieder seine Krankengymnastik macht. Natürlich hat der kleine Mann das auch gleich verstanden wie das funktioniert. Er konnte es ja auch beobachten, wie Flip das macht.
Ich denke, man sollte den Pferden zwar Beständigkeit bieten, aber trotzdem versuchen ihren Kopf wach zu halten, neue Gegenden erkunden und auch montags schauen wir, dass wir das Programm erweitern.
Kürzlich haben wir bei der Handarbeit auch Galopp an der Hand gelernt. Das scheint Flip Spaß zu machen. Natürlich nur ein paar Sprünge, sonst würde ich nicht mithalten können.Die letzten Tage haben sie auch immer mal wieder einen Großballen Stroh in den Liegebereich bekommen, an dem sie knabbern konnten. Das würde Flip auch gefallen.
Letzten
Freitag hat Simone einen Mädelsausflug gemacht und prompt hat Lasse, der sonst
nie krank ist, ein dickes, blutendes Auge und Blut aus den Nüstern gehabt. Was
für ein Schreck!
Nachdem es hier zwar paar Tage sehr kalt war, es nun aber schon wieder über 10 Grad hat, schwitzt Flip, wenn es sich mehr bewegt. Ich habe daher nach einer Abschwitzdecke für ihn geschaut, die mit dem dicken Winterfell nicht zu warm ist, ihn aber dann doch für die kalten Nächte trocknet. Das ist gar nicht so einfach.
Die erste Decke taugte irgendwie nichts und die Zweite soll scheinbar richtig gut sein, aber die sieht etwas rausgewachsen aus. Ist auch eine komische Größenangabe mit 130-145cm. Ich werde sie trotzdem behalten, denn bei diesen Temperaturen kann ich ihm auch keine dicke Fleecedecke auflegen.Diese Deckenaktion und Frage, ob man so ein älteres Pferd nicht doch eindecken soll, geht mir, ehrlich gesagt, ziemlich auf den Geist, denn das ist ja kaum machbar, wenn es nachts kalt ist und mittags warm. Theoretisch müsste man da ständig die Decke rauf und runter machen oder mit unterschiedlichen Decken hantieren. Solange es geht, möchte ich das vermeiden.Gestern war im Stall die Weihnachtsfeier und es war wieder ein richtig schönes Fest. Wir haben dieses Jahr alle ein tolles Geschenk bekommen, das Anni eine unglaubliche Arbeit gemacht hat. Aus alten Büchern, hat sie durch Falten und Schneiden einen Pferdekopf und für jeden noch den Pferdenamen darunter gemacht. Was für eine Arbeit! Das hätte ich nicht mal nur für ein Buch versucht.Als wir so gegen 22 Uhr nach Hause gegangen sind, habe ich kurz bei Flip versucht vom Treibgang aus in die Box zu spicken. Da ich ihn aber nicht sehen konnte, habe ich mit dem Handy ein Bild gemacht und Flip nun das erste Mal in der Box liegend gesehen. Ich denke, wenn ein Fluchttier mit Hintern zum Ausgang schläft, ist das ein gutes Zeichen und er fühlt sich sicher.
Gestern
hatte ich schon festgestellt, dass das Eisen hinten rechts locker wird.
Heute
vor dem Nikolausritt musste ich allerdings feststellen, dass es schon so lose war,
dass wir so nicht mitlaufen hätten können.
Auch
wenn so ein Eisen noch so locker scheint, hält es meistens an einem Nagel
unheimlich fest am Huf und will einfach nicht abgehen. Was bei Jojo so einfach
aussieht, stellt unsereins dann doch auf die Probe. Zum Glück hat mir Didi mit
ihrem Werkzeug geholfen und nach knapp 30 Minuten hatten wir das Eisen dann
endlich auch unten und konnten uns richten, um als Nikolaus verkleidet
zu starten.
Lasse war wieder besonders hübsch geschmückt:
Wie
immer, war es eine schöne, gemütliche Runde und hinterher gab es noch Punsch und
Plätzchen. Schön war's!
Am
Dienstag früh kommt dann Jojo und wir bekommen wieder frische, neue Eisen, mit
denen wir dann in das neue Jahr starten können.
Mittwoch, 5. November 2025
Herbst und Halloween
Dass
sich Halloween nähert, haben wir bei uns im Stall auch daran gemerkt, als Steffi
und Michi ihre Pferde und sich gruselig verkleidet haben um an einem Wettbewerb
teilzunehmen.
Das
Kürbisschnitzen fand wieder in netter, geselliger Runde statt und im Anschluss
gab es, wie jedes Jahr, die von Jens gekochte Suppe zum Aufwärmen.
Da Simone
und ich noch schnell mit den Pferden einmal um den Block gelaufen sind, haben
wir das gemeinsame Essen allerdings leider verpasst und haben dann zu zweit
gegessen.
Unterwegs
ging bei mir, wie auf Knopfdruck, eine heftige Erkältung los, die mich dann
eine Woche schachmatt gesetzt hat. Zum Glück hatte ich noch Kürbissuppe
mitgenommen und war so ein paar Tage versorgt.
Von
da oben kann man richtig gut sehen wie sich Flip bewegt und welche Muskeln am
Rücken arbeiten. Ich musste allerdings leider feststellen, dass er vorne rechts
wieder kürzer tritt.
Im Großen und Ganzen war
Silke mit Flips Zustand sehr zufrieden und da Lisa, cooler Weise, beim Termin
dabei war, konnten wir gleich besprechen wie Flip in der nächsten Zeit trainiert
werden sollte und haben die neuen Hausaufgaben, zusammen notiert.
Dass
Flip nicht jünger wird und auch bei nasskaltem Wetter altersbedingt etwas Probleme hat, hat
uns nicht überrascht. Wir werden schauen, dass wir damit klarkommen und ihn
trotzdem versuchen mobil zu halten.
Das
klappt sehr gut, allerdings müssen wir auch da schauen wie er zu Fuß ist und,
dass der deutlich jüngere Lasse ausreichend Bewegung bekommt.
Wir haben uns daher neulich, nach dem Ritt durch den Seewald (also ich war zu Fuß und habe immer geschaut, dass ich mit Abkürzungen mithalte), auf dem Heimweg voneinander getrennt. Simone ist mit Lasse noch ein Stück getrabt und galoppiert und Flip und ich haben den direkten Weg nach Hause eingeschlagen. Das war eine gute Übung. Flip hat zwar noch zweimal gewiehert, aber die beiden haben sich brav voneinander getrennt ... um dann später gemeinsam auf die Koppel zu gehen.Das ist schon richtig cool, dass ich die Koppel für Flip anmieten konnte. Noch nie war Flip auch im November noch auf der Koppel und die beiden genießen es sichtlich.
















































