Für die Pferde waren schon zwei Eimer mit Wasser
bereitgestellt und Flip nutzte es ein wenig zu trinken und das Maul zu spülen und sich umzusehen. Gerne hätte er irgendwo beim Rasenmähen geholfen, aber da war nichts zu holen, nur Asphalt und so knabberte er
mühsam die paar wenigen kleinen Blättchen, die sich aus dem Asphalt geschoben
haben ab. Der arme Kerl war auch schon ziemlich ausgehungert von dem langen Ritt.
Insgesamt waren wir 3,5 Stunden unterwegs, haben aber auf dem Heimweg auch noch
mal eine Pause gemacht und die Pferde grasen lassen. Das hatten sie sich verdient und wir 2-beiner träumten auch schon von Kuchen oder Abendessen. Nächstes Mal wird Proviat eingepackt und Sonnencreme und vorab eine App geladen, damit wir später nachverfolgen können wo wir waren!
Es war ein richtig toller
Ritt und wir sind sehr stolz auf die Pferde, wie brav sie uns an allen
vermeintlich gefährlichen Dingen vorbeigebracht haben. Da hätte so manches Pferd gestreikt und wir müssen uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass so en braves Verhalten für unsere Fluchttiere wirklich erstaunlich ist. Rückweg über die Mountainbike-Strecke:
Kaum im Stall angekommen, hat Flip noch seine Schüssel bekommen, habe ich seine Sattellage mit dem Schwamm abgewaschen, Hufe gecheckt und dann ging er schon raus an seinen Lieblingsplatz um umgehend seinen Mittagsschlaf nachzuholen. Ich muss zugeben, ich bin aber auch derartig platt als wäre ich das ganze Stück selber gelaufen. Wir haben zwar viel geführt aber ich mag mir gar nicht vorstellen wie müde Flip gerade ist. Der arme Bursche musste mich ja noch tragen. Ich mühe mich noch damit ab, nicht vor 21 Uhr ins Bett zu liegen. Aber dann nichts wie in die Heia.









Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen