Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Dienstag, 15. Juni 2021

Schöne Ausritte

Auch am Samstag waren wir wieder mit Nici und Roy ausreiten. Wir sind die Golfplatzrunde geritten und kamen an so vielen tollen Mohnblumen und wilden Rosen vorbei, dass ich Nici nötigen musste anzuhalten um Fotos zu machen. Am Wall zur Straße waren dann noch mehr Blumen, aber da habe ich mich kaum mehr getraut wieder einen Stopp einzulegen, denn nicht alle erfreuen sich ja so an Fotos wie ich. 

Ich hatte mir unsere Fotoausbeute etwas blumiger vorgestellt, aber vom Pferd aus klappt das leider ja auch nicht so gut und die Perspektive verzieht sich noch dazu etwas. Ein Versuch wars aber wert. Da bräuchte man eben so einen guten Fotografen wie Rainer mit einer guten Kamera oder mindestens fotobegeistertere Mietreiter(innen).

Auf dem Rückweg kam uns dann ein kleiner Traktor mit „Gerätelade“ (oder wie das heißt) auf der ein paar Fässer und eine kleine Plane waren, entgegen, wartete und machte uns Platz, aber was macht mein Flippi? Der weigert sich vorbei zu gehen, ich muss absteigen und er hüpft trotzdem noch mit geblähten Nüstern und mit großen Augen rückwärts ins Feld. Darauf war ich ja gar nicht eingestellt aber Roy hat`s gar nicht interessiert.... und Flip kurz drauf auch null Sachen gibt’s ;-)
Am Sonntag waren wir dann mit Carina und Raffi mit Hugo (dem süßen Labrador) sowie Mati und Fandango ausreiten. Da war Flip zum Glück wieder ganz normal und entspannt wie immer, was auch gut war, denn Fandango ist noch nicht so routiniert im Gelände. 
War aber alles kein Problem, denn zum Traben lief er einfach hinter Raffi und ich blieb mit Flip daneben oder schräg vor ihm. 

Wir hatten einen schönen Ausritt und alles ging gut … nur hätte ich mich mal besser auch mit Sonnencreme eingeschmiert. Ich habe von dem Ritt so einen fetten Sonnenbrand auf den Armen bekommen, dass ich vermutlich immer noch nachts rot leuchte.   

Abends haben wir uns dann in kleiner Runde nochmals im Stall getroffen, denn für unser nächstes Fotoshooting mit Rainer hatte Anni eine Fototapete gekauft, die noch auf eine große Holzplatte geklebt werden musste. Wir hatten alle nicht so die große Ahnung wie man das korrekt macht, haben es aber gut hinbekommen und über Nacht sind dann sogar noch ein paar der Luftblasen verschwunden. Ich hätte alleine nicht so eine große Geduld gehabt alle Bläschen so akkurat rauszustreichen und hätte die Tapete vermutlich eher angetackert. Der Hintergrund ist jedenfalls gut geworden und nun schauen wir mal wann das Shooting stattfindet und wie unser Handwerks-Erstlingswerk rauskommt.        




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