Heute ist wieder ein Herdenkumpel von Flip über die
Regenbogenbrücke gegangen. Ich bin traurig und sprachlos weil man nicht weiß
was Raffi hatte.
Ein paar Tage nach einer Behandlung der Hufgelenke hat Raffi
starke Schmerzen bekommen und stand/lag nun eine Woche in der Box ohne, dass
man herausfinden konnte was er hat. Klar war, dass er trotz Schmerzmitteln
starke Schmerzen hat und sich sein Zustand leider auch nicht besserte.
Er wurde auf absolut alles untersucht, aber weder Röntgen,
noch Blutbild… haben irgendwelche Rückschlüsse gegeben was ihm fehlen könnte.
Alle waren überfragt.
Dadurch, dass
Carina Tierärztin war, hatte sie beste Kontakte zu anderen Ärzten, hat ihn
bestmöglich versorgt und versucht ihm alles so erträglich wie möglich zu
machen. Letztlich blieb ihr aber nur ihn gehen zu lassen, um ihm die Schmerzen zu
nehmen. Ein tapferer Schritt und heftig, denn ohne Diagnose wird sie sich
vermutlich immer fragen was es war, dass ihr Raffi genommen hat.
Das tut mir so leid für sie. Immer hat sie und mit unseren
Pferden geholfen und sie behandelt, uns Ratschläge gegeben, uns aufgeklärt was
los ist und war für uns da… und beim eigenen Pferd musste sie hilflos zusehen
wie er leidet. Vor meinem Ausritt hatten wir uns noch gefreut, dass ich es
geschafft habe, ihn zum Fressen zu überreden… bis ich zurück war, fiel die
Entscheidung, dass es nun doch nicht mehr geht und er erlöst werden sollte, falls er in der kommenden Nacht doch nicht mehr hochkommt. Es
geht oft so schnell.
Mach´s gut, Großer! Jetzt grast du ohne Schmerzen auf der großen, weitern Koppel!
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