Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 24. April 2022

Wir üben und versuchen den Rücken zu schonen/zu stärken

Hier mal ein kurzer Zwischenbericht aus dem Stall.

Nachdem der Termin mit der Sattlerin noch nicht stattgefunden hat und ich daher nicht so sicher bin, ob einer der Sättel tatsächlich drückt, versuche ich Flip möglichst sattelfrei zu bewegen. Schadet mir auch nicht, aber so langsam würde ich gerne mal wieder mehr reiten.

Wir hatten am Freitag nochmals eine Equikinetic-Stunde. Die Übungen sind gar nicht ganz so einfach wie es aussieht. Flip sollte auf der Quadratvolte ordentlich im Gleichgewicht und gerade laufen ohne dabei auf die Vorhand zu fallen. Im Moment laufe ich noch ganz dicht aber irgendwann sollte es so sein, dass er in Stellung die Quadratvolte wie longiert läuft, ich in der Mitte bleiben kann und er irgendwann dann ordentlich, ohne Seitenlage (wie ein Motorrad) im Trab außenrum läuft. Bis dahin scheint es mir allerdings noch ein weiter Weg und wir sind noch dazu nicht so die Helden beim Longieren. Wie heißt es so passend? "Übung macht den Meister".

Etwas irritierend ist auch, dass wir im Moment nur mit 6 Einheiten zu 1 Minute arbeiten. Das erscheint mir irgendwie ziemlich wenig, allerdings scheint es Flip anzustrengen.

Am Folgetag sollte man dann auch ein entspanntes Programm machen und am besten spazieren gehen. Das mag schon alles gut sein, allerdings finde ich, dass das dann doch zu wenig Bewegung ist. Ich hoffe daher, dass sich die Sache mit den Sätteln bald klärt und wir einen Sattel bekommen, der nicht drückt damit wir Flips Rückenmuskulatur auch beim Reiten auftrainieren können.

Kürzlich habe ich mich mit Petra getroffen und wir haben nach mehreren Jahren die Kutsche mal wieder rausgeholt. Flip war entgegen seines normalen Temperaments dann doch am Putzplatz ziemlich aufgeregt als wir ihn angezogen haben. So kenne ich ihn gar nicht. Vor lauter Aufregung hat er Durchfall bekommen und ich bin erstmal mit samt Geschirr ein bischen mit ihm im Hof auf und abgelaufen.

Als wir ihn dann angespannt hatten, war er aber zum Glück wieder völlig der Alte und hat die Kutsche brav eine halbe Stunde mit uns durch die Landschaft gezogen. Petra ist gefahren damit erst mal Flip wieder reinkommt und ich bin zur Sicherheit lobend nebenher gelaufen.

Da beim Fahren andere Muskeln nötig sind, schien Flip das Fahren, trotz der eigentlich kleinen Runde über Asphalt anzustrengen. Wir haben uns daher vorgenommen das bald mal wieder nachzuholen damit er eine bessere Kondition bekommt. Beim nächsten Mal möchte ich dann auch mal wieder die Leinen führen und schauen, dass ich mich an die richtigen Handgriffe erinnere.  

Petra hat gleich die Chance genutzt und hat Funky auch noch eingespannt. In der Halle klappte es gut, aber im Gelände hat er Probleme, sonst könnte ich Flip ja auch (so wie Jutta auf dem Foto) sattelfrei an der Kutsche mitlaufen lassen. In der Halle fänd er das aber sicher doof., 

Mit Lasse, der gerade erfolgreich in die Herde integriert wird, versteht sich Flip zum Glück gut. Ich freue mich schon auf viele schöne, gemeinsame Ausritte mit den Jungs, die beide doch recht ähnlich von der Art zu sein scheinen. Biede sind eher energiesparend unterwegs und zeimlich unerschrocken. Passt!

Zum Spazierengehen haben wir auch einen neuen Kumpel. Mit Pick A Sue, dem Freund von Basti (er ist gerade paar Wochen zur Ausbildung auf der Alb) waren wir auch 2x spazieren. Flip mag das achtjährige ehemalige Rennpferd sehr gerne und ist ihm gerne behilflich im Gelände alles kennenzulernen. Eine Win-Win-Situation sozusagen.

Ja, und nun hoffe ich auf eine Regenpause über die Mittagszeit, denn wir wollten eigentlich mit Lasse und Nick ausreiten gehen. Im Moment sieht es aber nach Hallensport aus.
Mit dem Regen wächst hoffentlich das Gras, denn Flip wartet auf die Koppeleröffnung.

Keine Kommentare: