Meine
knapp 2 Wochen Urlaub in Hannover und auf Sylt sind nun auch schon wieder ein
Weilchen vorbei, das heißt es ist Zeit für ein Update.
In Hannover
habe ich wieder erst ein paar Tage Barni, Tine, Detlef und Herrn Rossi besucht
und im Anschluss habe ich noch einen Kurzbesuch bei Kay und Caro mit Familie
inklusive Freibergerin Luna gemacht.
Während
ich im Urlaub war, haben „meine Mädels“ daheim zuverlässig nach Flip geschaut
und ich bin sicher, ihm hat es an nichts gefehlt. Schön, dass das so gut
geklappt hat!
Auf
Sylt hatte ich offensichtlich deutlich besseres Wetter als es hier in der
Heimat war. Es hat wohl viel geregnet, so dass die Pferde kaum auf die Koppel
konnten (und mittlerweile ist auch die "normale Koppelsaison" beendet). Da hatte ich mehr Glück, denn auf Sylt hat die Sonne gescheint.
Rechtzeitig
zum Beginn von Lenas Reha ist nun auch Andrea wieder mit von der Partie und sie hat gestern bei einem gemeinsamen Spaziergang angeboten ab nächster
Woche wieder 2x die Woche nach Flip zu schauen. Juhu!
Johanna
kommt auch noch 1-2 die Woche und wenn Lenas Reha zu Ende ist, müssen wir mal schauen wie
wir die Tage verteilen und wer wann kommt. Es sieht aber so aus, als würde ich
es schaffen, dass Flip tatsächlich 2x täglich rauskommt, was klasse ist.
Da
geht es nicht nur darum, dass er mehr Abwechslung und Ansprache hat,
sondern auch ich unter der Woche abends einfach ein kürzeres Programm machen
kann, wenn ich weiß, dass er tagsüber schon umsorgt und bewegt wurde. Das ist
echt super und hätte ich nicht gewagt zu hoffen. Auch
mit unserer Montags- Krankengymnastik bei Lisa, die mittlerweile Mama sponsert (weil Flip so brav ist und so gut aussieht :-) ) kommen wir eigentlich ganz gut
voran. Klar wird Flip nicht jünger und es gibt immer mal einen besseren oder
schlechteren Tag oder mal mehr oder weniger Verspannungen aber im Großen und Ganzen
bin ich zufrieden. Übermorgen haben wir einen Termin bei der Physio und ich bin
gespannt was sie sagt. Klasse ist, dass Lisa an dem Termin auch teilnimmt, so
dass wir sein Trainingsprogramm zusammen abstimmen können und sie gleich
eingewiesen wird, was wir über den Winter trainieren sollten.

Neulich
habe ich nach sehr langer Zeit mal wieder den Sattel aufgelegt. Auf dem Putzplatz
hat er einen ganz besorgten Gesichtsausdruck bekommen, als ich mit dem Sattel
ums Eck kam. Ich habe dann in der Halle erstmal abgesattelt, ihn
warm gemacht und Handarbeit gemacht. Geritten bin ich wieder relativ kurz (ca.
15 Minuten) und er lief ganz gut, allerdings waren wir beide nicht ganz so
entspannt, weil gleichzeitig ein Pferd in der Halle an der Longe hüpfte, was
ich, beim Reiten, noch nie so besonders gemocht habe. Da fällt es einfach
schwerer sich zu entspannen.

Er
lief ganz gut, aber vom Gefühl her würde ich sagen, nur mit dem Westernpad ist
er lockerer. Ich werde das mal beobachten, mache es aber immer so, dass er
merkt, dass ich nicht ewig drauf sitze, sondern wir einfach immer ein kleines
bisschen länger machen als er von sich aus anbieten würde, um den Muskelaufbau
etwas anzukurbeln. Ich reite allerdings eher selten und meist sind wir mit
Spaziergängen, Bodenarbeit, Handarbeit, Wippen oder "Freiarbeit" zugange.
Da
Paco mittlerweile umgezogen ist, kann er uns nicht mehr zu den sonntaglichen
Spaziergängen mit Bianca begleiten. Nun begleitet uns oft Roy mit seiner
Pflegebeteiligung, was auch schön ist und wir genießen es, dass wir nicht alleine
losziehen müssen.
Zum
Thema Kotwasser gibt es nicht wirklich viel neues zu berichten. Ein Tag ist es
schlechter, einen anderen wieder besser, aber so ganz weg geht es weiterhin nicht. Egal
in welchem Stall wir waren, dieses Thema hat uns immer verfolgt. Dass
ich das Gefühl habe, er äpfelt besser, wenn er auf der Koppel war, kommt ihm
sehr gelegen.
Er
stapft völlig selbstverständlich auf seine private Koppel, als wollte er sagen,
ihm als langjährigen, engagierten, sehr guten Herdenchef, steht es ja wohl im Ruhestand zu seine
eigene Koppel zu haben. Recht hat er und so kommt er, auch außerhalb der „normalen Koppelsaison“ noch raus.
Auf
seiner Koppel grast er völlig ungestört… notfalls auch alleine, freut sich
aber, glaube ich, auch über Lasses Gesellschaft.
Ich
zahle für die Koppel ja für zwei Pferde, da das der Mindestbetrag war und da
mir Simone mit ihren Reitbeteiligungen behilflich ist Flip tagsüber auch immer
wieder rauszubringen, sowie auch sonst mit der Koppel hilft, darf Simones Lasse mit dazu.
Die
Koppel sollte ihm ja auch noch weitere Sozialkontakte ermöglichen. Da ich aber nicht noch mehr für die Koppel zahlen möchte, was womöglich der Fall
wäre, wenn regelmäßig noch mehr Kumpels dabei wären, und ich auch Simone nicht
zumuten möchte, ständig mehrere Pferde rauf und runter zu führen, bleiben die
beiden (mit Ausnahmen) hauptsächlich nur zu zweit draußen.
Damit
wir die Koppel vor dem Winter nicht abmähen müssen, wäre es schon mal
geschickt, wenn Top oder z.B Carina mit Basti, Pick und Skippy zum
"Mäheinsatz" vorbeikommen könnten, aber ich möchte nichts riskieren.
Damit
die Jungs nicht nur das kürzere, ganz frische Gras fressen, stecke ich immer
wieder Abteile auf der Koppel ab. So kann ich etwas steuern, dass sie das
fruktanärmere, längere Gras fressen und schaffe es hoffentlich so, die Rehegefahr
einzudämmen.
Heute
habe ich allerdings beim Koppelzaun-Stecken irgendwie einen Knoten in den Kopf
bekommen. Ich hatte mir das so schön ausgedacht wo ich die Jungs lang leiten
kann.... und plötzlich merke ich, dass der Koppeleingang mit den Torgriffen
genau an der falschen Stelle ist. Zzzz!
Also,
alles wieder umgesteckt, damit sie hoffentlich ab morgen einen neuen hufeisenförmigen
Bereich mähen können.
Ich
kann euch auch noch von einer etwas seltsamen Geschichte berichten.
Am
Dienstag früh war Jojo da und Flip hat 4 neue Eisen inklusive Snowgrips
bekommen. Ich bin zwar nicht sicher, ob es wirklich innerhalb der nächsten 8
Wochen Schnee geben wird, aber sicher ist sicher.
Nachmittags
war Flip auf der Koppel und als ich abends kam, Handarbeit gemacht hatte und er
danach die Gelegenheit nutzen durfte in der Halle zu flitzen, war ich dann
doch sehr erstaunt. Beim Hufe auskratzen war nämlich in einem der Hinterhufe
nichts mehr von dem Schlauch des Snowgrips zu sehen. Wie es dazu kommen konnte,
ist mir völlig schleierhaft.
Für
alle, die nicht so richtig wissen wie das normalerweise aussieht, hier ein paar
Bilder. Der Schlauch Innerhalb des Hufeisens, soll verhindern, dass Schnee
aufstollt und das Snowgrip an sich befindet sich zwischen Eisen und Huf. Es
kann also eigentlich nicht verschwinden. Seltsam. Wie er das
innerhalb eines halben Tages entfernen konnte, ist und bleibt sein Geheimnis.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen