Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Freitag, 14. August 2026

Äpfel ohne Ende

Auf Flips Koppel stehen bekanntlich 2 Apfelbäume, die eigentlich als Schattenspender dienen sollten. Letztes Jahr hat der kleine Baum schon so heftig Äpfel getragen, dass ein großer Ast unter der Last abgebrochen ist. Wie befürchtet, trägt nun dieses Jahr der große Baum und macht uns richtig Stress.

 Vermutlich auch wegen der Hitze fliegen täglich unheimlich viele Äpfel runter und müssen aufgelesen und abtransportiert werden. Zum Glück hilft mir Simone ganz fleißig.

Dass es so viele Äpfel werden, hatten wir allerdings nicht geglaubt, aber der Blick hoch hatte uns schon befürchten lassen, dass da was auf uns zukommt.

In weiser Vorausahnung habe ich von Wolf einen Rollsammler gekauft, damit wir uns nicht für jeden Apfel bücken müssen. Was soll ich sagen? Das Ding ist super!

Auch wenn es echt viel Arbeit ist, macht das Äpfel-Aufsammeln so wenigstens Spaß.

Jeden 2. Tag fahre ich eine Kofferraum-Ladung voll Fallobst zu Henning rüber. Zum Glück darf ich auch dieses Jahr Fallobst bei ihm auf die Miste entsorgen und im Gegenzug bekommt er noch Äpfel für seine Pferde.

Im Moment sind aber die Äpfel noch unreif und zu klein, daher lege ich ihm ab und an ein Stück Kuchen in den Stall um ihn „bei Laune zu halten“. Nicht, dass er irgendwann sagt, dass das zu viel Fallobst ist. Dann hätten wir nämlich ein großes Problem. Bei uns auf die Miste dürfen wir die Äpfel nicht tun, für Biomüll ist es zu viel und auch bei der Kompostanlage darf man diese Mengen nicht abgeben.

Lasse würde ich ja auch bereiterklären zu helfen und schlicht neulich heimlich ins Zelt um die Äpfel direkt aus dem Mörtelkübel zu fressen. Das gab aber Ärger!

Erst wenn alles abgerollert ist, dürfen die Pferde unter die Bäume und wir können uns etwas ausruhen.

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