Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 25. Oktober 2020

Dieses Wochenende war ein Reitwochenende. 

Da das Wetter so schön war, bin ich an beiden Tagen mit dem Gocycle in den Stall gefahren und war mit Flip an beiden Tagen einen großen Ausritt machen. 

Gestern war ich mit Marie Richtung Schöckingen unterwegs. Wir haben die schöne Sonne und das bunte Laub sowie unsere tollen Pferde genossen und waren 2 2/4 unterwegs. Die Pferde waren klasse. Sie verstehen sich prima, laufen vom Tempo gleich und waren sehr brav.

Auf dem letzten Stück vom Heimweg war Flip schon müde und so bin ich abgestiegen und gelaufen. Das hat mir auch gut getan. Eigentlich wollten wir gar nicht so lange unterwegs sein, aber es war so schön und irgendwie verging die Zeit doch schneller als gedacht. 

Heute, dachte ich nicht, dass wir wieder so lange unterwegs sind, aber in Begleitung von Nick, Roy und Chex haben wir uns nochmals auf den Weg Richtung Glems gemacht und waren dann letztlich doch auch wieder 2 1/2 Stunden unterwegs. 

Heute hat man meinem Flip allerdings angemerkt, dass ihm der gestrige Ausritt noch etwas in den Knochen gesteckt ist. Immer wieder hat er signalisiert, dass man wegen ihm nun wieder nach Hause abbiegen könnte. Er ist dann aber doch brav weiter mitgelaufen. Blieb ihm ja auch nicht viel anderes übrig. 

Als die anderen an dem kleinen Brückchen über die Glems geübt haben darüber zu gehen, war Flip gleich einverstanden, dass er derweil warten darf und dabei graste er in aller Ruhe. Über die Brücke sind wir immerhin gestern schon gelaufen und, da war sie ihm auch schon nicht so ganz geheuer. Die Hufe auf der Brücke klingen, nach deren Sanierung nicht mehr so stabil und als wäre sie relativ dünn gebaut worden. Das ist bei seinem Gewicht nicht ganz so entspannt. 

Es war auch heute richtig schön und wir hatten eine schöne Strecke, die wir bei Sonne und buntem Laub zurückgelegt haben. 


Auf dem Heimweg bin ich wieder gelaufen und Flip ist als Handpferd bei Nicole mitgegangen. Das fand er besser als von mir geführt zu werden und ich fand es besser, weil er da nicht ständig versucht hat zu grasen. 

Weil die Pferde so brav waren durften sie nach dem Ausritt dann aber auch noch grasen. Ich muss zugeben, auch ich bin jetzt wirklich ziemlich müde.

Freitag, 23. Oktober 2020

Der Herbst ist da

Die Zeit der Koppel ist nun leider rum. Hier noch das letzte Koppelbild für diese Saison, das ich neulich von Petra geschickt bekommen habe, als ich im Büro saß.


Tja, der Winter kommt und als ich am Dienstag früh zu Flip fuhr, war es morgens noch dunkel. Warum ich quasi in der Nacht zu ihm gehe? Wir hatten Hufschmiedtermin und mein Terminkalender war an dem Tag eh so voll, dass das gut gepasst hat. Lustig war, dass Jojo mit seinem neuen, nun schwarzen, Fahrzeug kam, denn ich war im Anschluss bei der Zulassungsstelle und habe am Nachmittag mein neues, schwarzes Auto abgeholt :-). 

Abends hatte ich mich dann noch bei Bianca zur Reitstunde angemeldet und es lief richtig gut.Wenn wir nur ab und zu Reitstunde machen, hat Flip auch mehr Lust mitzumachen.Wir sind eben keine Hallensportler. 

Viel lieber gehen wir ausreiten, wie zum Beispiel letzten Sonntag. Da waren wir mit Nick, Chex und Roy 2 Stunden ausreiten und sind in den Stammheimer Wald geritten. Den Pferden und Reitern hat es großen Spaß gemacht und die Pferde waren soo brav! Man vergisst leicht, dass das gar nicht so selbstverständlich ist. So manches Pferd hätte das nicht so lieb mitgemacht. Das hätte ich mir früher nie träumen lassen, dass mich mein Pferd so entspannt durch fremdes Gebiet trägt und auch bei großen Strassenkreuzungen ganz entspannt bleibt.    

Am Mittwoch war Marie, die für Nici, die ihr Baby erwartet, einspringt (und das klasse macht), krank und Nicole ist kurzfristig eingesprungen und hat Flip als Handpferd 2 Stunden zum Ausritt mitgenommen. Auch das hat wohl super geklappt und ich war happy, dass sie ihn mitgenommen hat. Das war auch sicher nach Flips Geschmack. Draußen mit Kumpel und dann noch nicht mal einen Reiter tragen müssen. Ist doch prima. 

Jetzt hoffe ich, dass der Regen bis Morgen aufhört und wir auch an diesem Wochenende wieder schöne Ausritte machen können. Ab nächster Woche, wenn die Uhr umgestellt wird, ists ja dann nach dem Büro nichts mehr mit Ausritten bei Tageslicht.

Samstag, 10. Oktober 2020

gemütlicher Nachmittag

Heute war ich in windeseile mit meinem neuen Gocycle im Stall. Das erste Mal d.h. der Testlauf hat gut geklappt und der Buckel in Ditzingen war gar kein Problem. ich kam also schnell und trotzdem entspannt bei Flip an. Komischer Weise war den ganzen Nachmittag fast nichts los und ich war die meiste Zeit allein. Das haben wir (auch mangels Ausreitpartner) genutzt und ich habe Flip in der Halle laufen lassen. Alleine findet er das nicht so klasse, aber ich finde, zwischendurch sollte man auch sattelfrei machen.

Da das Wetter so unbeständig war und es geregnet hatte, war heute keine Koppel und so waren wir wenigstens 10 Minuten grasen. Man könnte auch sagen, Flip hat erst den Rasen gemäht...  

... und dann noch Unkraut entfernt und herumfliegdnes Heu entsorgt. Sehr fleißig!
Er mag es wenn ich Zeit habe und ihn einfach etwas auf dem Hof und im Stall umgucken lasse. 
Er schnuppert dann mal hier und mal dort und klar, wir landen dann auch letztlich immer irgendwo, wo er was zum knabbern findet. So ist er halt.

Freitag, 9. Oktober 2020

Dies und Das

 

Wieder ist ein Weilchen vergangen und es gibt das Eine oder Andere von Flip zu berichten. 

Nicis Baby scheint es eventuell etwas eiliger zu haben auf die Welt zu kommen, daher musste sie sich die letzten 2 Wochen schonen, liegen und sich in Geduld üben. Bis das Baby da ist, wird sie nicht mehr zu Flip kommen können um ihn zu versorgen und auch wenn der Kleine dann da ist, müssen wir ja erst mal schauen wie alles so weiter läuft. Ich bin ganz froh, dass Marie mir zugesagt hat einzuspringen einmal in der Woche Flip zu versorgen. 

Von ihrem Stundenplan ist bei ihr der Mittwoch der beste Tag, sodass ich leider meine gewohnte Ausreitrunde mit Claudia und Sammy mittwochabends nicht mehr machen kann. Wir haben daher neulich eine kleine "Abschiedsrunde" gemacht und Simone auf Roy mitgenommen. Sie versorgt nun Roy und wird mich mittwochs vertreten. 

Seit meinem Urlaub hat sich aber noch etwas verändert. Flip hat aus mir erst einmal unverständlichen Gründen plötzlich viel weniger Durchfall und Kotwasser, was ja wirklich klasse ist. Ich habe dann beobachtet, wie er beim Füttern, kaum dass die Fressständer geöffnet wurden, wie abgesprochen mit Roy den Platz getauscht hat. Roy mochte nämlich sein Futter nicht und Flip hat in davon gerne befreit. Ich vermute dass ihm das gut getan hat. Da Roys Futter nun aufgegessen war, habe ich Antje mal gefragt was er denn bekommt. Es war Grünhafer, der allerdings nicht wie normaler Hafer wirkt. Wenn man dem Beschrieb glaubt, reguliert er das Säure-Base-Verhältnis im Darm. Ich habe daher Flip nun einen eigenen großen Sack gekauft und wir werden mal beobachten, ob er es weiter frisst und wie es ihm bekommt. 

Was ihm neulich nicht so gut bekommen ist, war dass er sich mit dem Hufeisen in eine Strohschnur am Großballen verheddert hatte und nicht mehr los kam. Zum Glück haben es Marie und Ute gesehen und ihn befreit. Gut, dass Flip ein geduldiger braver Bursche ist und wohl schön still gehalten hat. Trotz allem haben weder Ute, Marie noch ich das Stück Strohschnur unter dem Eisen herausbekommen. Da das aber ähnlich wie ein Steinchen im Schuh wirken könnte, habe ich es am nächsten Tag mit Hilfe von Walter nochmals versucht... und juhu, Walter hat es geschafft. 

Sofern es das Wetter zulässt, schauen wir, dass wir weiter ausreiten. Das macht Flip allerdings nur Spaß, wenn es nicht stürmt und regnet. Leider hat er das wohl Marie neulich beim Ausritt nicht nur durch seinen genervten Gesichtsausdruck gezeigt. Im Büchlein stand nur drin, dass er den Regen nicht so toll fand. Nicole hat mir das dann etwas genauer übersetzt und sagte, er hätte sich leider doch etwas aufgeführt worauf Maries kleine Schwester sehr beeindruckt war und sich lieber auf Nick führen ließ. Ich hoffe mal, das war ein Ausrutscher an schlechtem Benehmen und kommt erstmal nicht mehr vor. Bei mir war er jedenfalls heute sehr brav, es hat aber auch nicht geregnet. 

Im Anschluss haben wir noch eine Asphaltrunde mit Carry gedreht, der eine ruhige Begleitung für seine Bewegung nach langer verletzungsbedingter Boxenruhe brauchte und danach hat sich Flip gefreut, dass er noch auf die Koppel durfte. Das ist ihm immer sehr wichtig und ich bin froh, dass die Koppelsaison verlängert wurde und er mit der Gruppe raus kann und ich nicht mit ihm grasen gehen muss.


Freitag, 25. September 2020

Zurück aus dem Urlaub

Nach einer richtig schönen Urlaubswoche melde ich mich wieder zurück. Ich habe vor meine Weiterfahrt nach Sylt einen Kurzbesuch bei Kay, Caro, Julien und Luna in Hannover gemacht. Wir sind dann mit Kind und Kegel (in dem Fall ist mit "Kegel" Luna gemeint) spazieren gewesen 

und mittags haben sie mich bei Detlef abgesetzt. Wir haben dann einen gemütlichen Nachmittag mit Zwetschegnkuchen und Blick auf en grasenden Barni verbracht bevor wir Tine und Frank getroffen haben.

Es war schön "die Nordlichter" nach so langer Zeit mal wieder zu sehen!

Während ich im Urlaub war, haben Jako, Marie und Nici Flip versorgt. Ich habe mich dann immer gefreut wenn ich im Status mal meinen Bub gesehen habe. 

So wusste ich, dass es ihm gut geht und er gut versorgt ist und was er macht. Er hatte auch eine gute Zeit und war oft ausreiten. Schön, dass sie das genutzt haben, denn nun wechselt das Wetter ja und wir werden mehr Hallensport aufs Programm nehmen müssen. Sofern es geht, nutzen wir aber die Möglichkeit raus zu gehen.


Sonntag, 23. August 2020

Mein braver Bub und die Wippe

Angeregt vom Mobilen Pferdespielplatz habe ich überlegt wie ich Flip so eine Zweihufwippe bauen könnte.Auf Youtube habe ich eine Anleitung gesehen und im Baumarkt wurde ich fündig was das Material angeht. Ruckzuck war die Wippe gebaut und auch gestetet.

Flip checkt eigentlich schnell was man vom ihm möchte aber wenn er riecht, dass es Leckerliss gibt, wird er oft unkonzentriert und übereifrig. Er hat es zwar geschaft auf die Wippe zu stehen aber oft gautschte er mit dem Huf auch auf dem Rand rum.... und schneller als ich gucken konnte, sauste die Wippe weg und Flip lag auf dem Putzplatz. was für ein Schreck. Zum Glück hat er sich nicht verletzt, aber ich hatte ein schlechtes Gewissen weil ich ihm mit meinem Spielzeug weh getan habe. das hat mich doch etwas verfolgt und bevor ich die Wippe ganz weg tun wollte, habeich Annis Rat sie eben nur in der Halle zu nutzen, befolgt und sie vorhin nochmals zu meinem abendlichen Besuch mitgenommen. Außerdem hatte ich aber noch was dabei. Eine Banane ;-) Also Flip und die Wippe geschnappt und in der Halle gegangen.

Kurz hat er gestuzt was da liegt und dann stand er schneller drauf als ich gucken konnte. 

Ein so braver, tapferer Bub!!! Er ist offenbar nicht nachtragend und für die Banane war er auch bereit alles auszuprobieren. Da bin ich froh!

Ich habe halt den Besten!... das merke ich aber ja auch bei jedem Ausritt wieder.Heute früh waren wir mit Chex udn Luke draußen und auch da war er wieder so lieb und fleißig. Er ist ein Glücksfall!

Von Anni habe ich noch ein paar Bilder vom Mobilen Pferdespielplatz bekommen. Guckt:



Sonntag, 16. August 2020

Was in der letzten Zeit so war

Vorneweg geschickt! Die Oberfläche um hier Posts zu schreiben wurde geändert und nun klappt das mit der Anordnung der Bilder nicht mehr wirklich gut. Auch sonst komme ich seit heute mit der Bedienoberfläche nicht richtig klar. Das könnte heißen, dass ich zukünftig keinen Blog mehr schreiben werde, denn die Handhabung ist echt seltam, und ob diese Oberfläche zukünftig noch existiert, habe ich nicht ganz verstanden. Schade oder man könnte auch sagen, das ist ätzend  !!!!

Leider hatte wohl Flip den richtigen Riecher was Cheyenne angeht L.

Cheyenne ging es wohl schon ein Weilchen nicht mehr so gut und  hatte er wohl an der Hufsohle eine schlecht aussehende Stelle die blutete. Zuerst befürchtet man, dass es Hufkrebs ist, es war aber doch „nur“ ein Hufgeschwür. Nichtsdestotrotz ging es ihm nicht so gut und auch die Hitze hat ihm wohl zu schaffen gemacht sowie seinen Kreislauf belastet.

Ab und zu schien wohl auch etwas desorientiert und nachdem er die letzten Wochen wohl immer Schmerzmittel gebraucht hat, wurde schweren Herzens entschlossen, den alten Herren über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Ich bin darüber sehr traurig, denn ich habe Cheyenne sehr gemocht. Er war ein ganz liebevolles Pferd und es fiel allen schwer ihn gehen zu lassen. Lieber Cheyenne, jetzt bist du ohne Schmerzen und wir werden Dich nicht vergessen.

Fandango und Carry sind mittlerweile aus der Klinik wieder zurück und die Besitzer müssen nun schauen, dass sie langsam wieder zu Kräften kommen.

Dass sie dieses Jahr wieder zur Herde kommen, ist eigentlich schon ziemlich ausgeschlossen. Erst müssen beide wieder ganz fit werden.

Die zwei neuen Pferde in der Herde wurden nun über Wochen von Anni beim Integrieren gut bewacht und beobachtet. Ich glaube allerdings noch nicht, dass sie vollständig zu Herde gerechnet werden können. Beide ältere Herren sind recht unterschiedlich von der Art. Einer kannte Laufstall noch gar nicht und der andere kommt aus einem Laufstall, in dem wohl teilweise Angriff die beste Verteidigung ist (wenn er überhaupt mal aus dem Fressständer herauskommt).

Ansonsten haben wir hier eine unglaubliche Hitze gehabt, so dass das Ausreiten eigentlich nur in den ganz frühen Morgenstunden von den Temperaturen angenehm gewesen wäre. Da es auch seltenst geregnet hat, sind die Böden knochentrocken und eigentlich kann man bald nur noch im Schritt seine Runden drehen. In der halboffenen Halle ist es da schon weit angenehmer, auch wenn Hallensport jetzt nicht unser Ding ist.

Neulich hatte ich so Lust auf Eis und dachte mir, ich gönnen Flip auch mal ein Eis aus Apfelschorle. 

Kannte er zwar noch nicht, fand es aber doch ganz lecker. Erst habe ich es am Stiel getestet und dann aus einer flachen Tupper in seine Schüssel. Das war besser, denn so hat er es nicht gleich abgebissen und gekaut, sondern schön geschleckt.  

Damit die Pferde mal wieder etwas Abwechslung haben, habe ich für unseren Stall einen mobilen Pferdespielplatz organisiert, der gestern angereist und aufgebaut wurde. Die 12 Pferde, die angemeldet waren, haben dann in Zweiergruppen eine halbe Stunde alles erkunden können. Unsere Pferde sind schon sehr cool und haben eigentlich mit den wenigsten Dingen tatsächlich Probleme gehabt. Selbst diejenigen, die normal etwas guckiger sind, haben alles ganz gut gemeistert. 

Bei Flip hatte ich so oder so eigentlich wenig Bedenken. Was mir aber klar war ist, dass er das kleine Wasserbecken bestimmt nicht gut finden wird. Und so war es dann auch. Er war nicht zu überreden auch nur einen Fuß in das Wasser zu setzen. Dafür hat er aber alles andere ganz brav mitgemacht und hatte dabei, glaube ich, auch Spaß. Hier sind ein paar Bilder wie das Ganze so aussah: