Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Sonntag, 8. Juni 2014

Was für eine Hitze

Nachdem es draußen gerade so heiß ist, dass man sich nicht länger im Garten aufhalten kann, nutze ich doch mal die Gelegenheit und setze die Bilder von gestern und unserer heutigen Kutschfahrt hier rein.
Gestern war es auch schon so brütend heiß und so haben Sandra und ich beschlossen, dass wir in der Halle etwas Bodenarbeit mit den Pferden machen. Da die Halle ja halb offen ist, geht eigentlich immer ein schönes Lüftchen und es ist angenehmer als draußen in der prallen Sonne auf den Feldern.
Flip, der zum Mittagsschlaf mal wieder an seinem Platz an der Wand in der Sonne schlief (dem ist nicht zu helfen) hätte am liebsten wieder mit den Pferdespielsachen (Wippe, Podest…)  alleine gespielt und zog mal hier und mal da hin. So richtig spannend findet es jedenfalls nicht und ich denke, wir müssen uns für ihn mal was Neues einfallen lassen.
Heute haben wir uns um 9 Uhr im Stall getroffen und sind nachdem die Pferde von der Koppel kamen mit der Kutsche raus. Als Fahrer war Meli an Bord (eigentlich wollte ich auch ein Stück fahren aber wie ihr unten lest, wurde das verschoben), Sandra kam  wieder mit Neeshi als Begleitpferd mit (heute war sie besonders relaxed und hat ihren Job prima gemacht) und da Armin Gefallen am Kutschefahren gefunden hat, kam er als Begleitung und Fotograf mit 
Man sollte meinen, dass es bei der Hitze (die leider schon früh begann) alles gemütlicher und langsamer läuft aber Flip hatte heute vor allem auf dem Heimweg den Turboschritt drauf. Er wollte offensichtlich schnellstmöglich aus der Hitze denn er schwitze ordentlich und dadurch juckte es ihn und die Fliegen schwirrten um ihn. Ich lief dann immer wieder (vor allem wenn wir über Straßen mussten) neben ihm und versuchte ihm zu sagen, dass keine Eile geboten ist während Meli ihn souverain lenkte. Also es ist nicht so, dass er unkontrolliert war, gar nicht, aber er lief für seine Verhältnisse ungewöhnlich flott und war etwas genervt. Mein eines PS ist sonst doch etwas gechillter unterwegs ;-) und das war nicht der Zustand, den ich mir gewünscht hatte um nach langer Zeit wieder mit dem Kutschefahren zu beginnen.  Gut dass Meli das nicht störte!
Zurück im Stall durfte sich der schwitzige Flip erst mal ausgiebig in der Halle wälzen und nach einer kühlen Dusche stand er wieder zufrieden in der Herde.

Heute Abend fahre ich nochmals rüber denn ein Eisen ist etwas locker und Walter macht mir noch einen Nagel rein. Hoffentlich hält es dann bis zum 20. wenn wir wieder Hufschmied haben.

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