

Heute Abend haben Petra, Nicole und ich Kutschen-Fahrstunde
und, da ich davor noch etwas üben wollte, sind wir am Feiertag nochmals mit
Flip gefahren. Da war ich schon nicht
mehr ganz so nervös aber ich kann nicht gerade sagen, dass mich Kutschefahren
im Moment entspannt. Dazu sitzen die Griffe noch nicht wieder wie sie sollten
und die Routine fehlt einfach. Aber wie heißt es so schön „Fahren lernt man
durch Fahren“.

Christine sagte außerdem
letzten Sonntag auch, dass Flip rein vom Körperbau eher ein Zugpferd wäre und
ich ihm nicht böse sein darf, dass er so zäh zu galoppieren wäre. Er würde
hinten einfach von den Hufen her schon so eng stehen, dass er Probleme hätte im
Galopp alles auszubalacieren. Galopp im Gelände wenn es geradeaus geht, ist
okay aber um enge Wendungen hätte er einfach körperlich Defizite, die dann
natürlich auch beim Longieren auftauchen. Das hat Flip bestimmt gefallen zu
hören, dass ihm Ausritte und Kutschefahren verordnet wurden und ich in der
Halle mehr Nachsicht haben sollte.
Wir
waren in Begleitung von Sabine mit Luke, Nicole mit Nick, Dani mit Sierra, Monique
mit Sammy und da Petra mit auf der Kutsche war, hat Marie zum ersten Mal Monty
geritten.
Petra fuhr die ersten Meter und blieb mit auf der Kutsche um notfalls einzuspringen und mir immer wieder zu sagen, dass ich mich entspannen könnte, da Flip das alles zuverlässig macht.

Wir waren 1,5 Stunden bei
schönstem Wetter gemütlich draußen und hatten alle großen Spaß. Es ist einfach
schön in so einer großen Gruppe unterwegs zu sein, denn durch die
Laufstallhaltung kennen sich alle und sind in ihrer Herde entspannt und
zufrieden.
Dass Flip die Kutsche wieder total brav und routiniert gezogen hat,
muss ich eigentlich nicht erwähnen, oder? Doch! Denn er macht das einfach
richtig gut und ich bin stolz auf ihn. Nun ist es an mir, die Leinengriffe
wieder schnell aufzufrischen und zu schauen, dass ich hier Sicherheit bekomme.
Mal sehen wie die Fahrstunde heute Abend läuft.