Neuigkeiten von meinem Freiberger Flip
(und Geschichten zum Nachlesen von seinem Freund Aquino)

Freitag, 22. Juli 2016

Was es von dieser Woche zu berichten gibt

Am Dienstag früh war Jojo wieder da und Flip hat neue Eisen bekommen. Wie immer lief alles gut, Flip schlief gemütlich und hat geduldig die Füße gegeben außer, er musste mal und da war es nett, dass er uns mit Zappeln vorgewarnt hat, denn so konnte Jojo schnell wegspringen und saß nicht „unter der braunen Dusche“. Die gute Nachricht ist also, dass wir neue Eisen haben aber die schlechte ist, dass Flips Eisen langsam so richtig heftig teuer werden. Ab August erhöht Jojo die Preise und zukünftig zahle ich statt 170 € dann 190 €!!! L Es hilft aber nichts zu stöhnen, denn ich bin ja heilfroh, dass er kommt und Flip mit dem Beschlag ganz ordentlich läuft…. Aber heftig ist es trotzdem!
Apropos ordentlich laufen: Am Donnerstag ist Bianca wieder aufgesessen weil Flip mal wieder der totale Arbeitsverweigerer war. Kaum das Bein mal weg, stand der Bursche und egal wie, ließ er sich auch von mir nicht motivieren. Bei Bianca bekam er richtig Ärger und kam dann mächtig ins Schwitzen (sie auch) aber so geht es ja wohl nicht. Ich erwarte ja keine Hochleistungen aber der faule Kerl könnte sich ja wenigstens etwas bewegen. Er ist aber insgesamt zu Zeit meist so stur und ignorant, dass man schon im Umgang gefordert ist. Zum Duschen habe ich nach der Berittstunde die Gerte mitgenommen, denn ich hab keine Lust mich von 785 kg rumzerren zu lassen. Plötzlich konnte man dann beim Abduschen still stehen ohne zum Gras zu ziehen oder sonst hin und her zu laufen. Schön ist das so nicht, aber bei unserem Zusammenleben gedenke ich nicht mich von ihm unterbuttern zu lassen.
Da mein heutiger Geschäftstermin am Nachmittag (schon das ist ja Mist, denn ich habe normal ja Freitagnachmittag frei) so blöd war, dass ich eine Wut wie schon lange nicht mehr im Bauch hatte, bin ich erst einmal heim gefahren und habe mich bei Jenny ausgekotzt (sorry für den Ausdruck) bevor ich zu Flip gefahren bin. Was war ich froh, dass Sandra bis ich kam, Flip schon mit Neeshi laufen hat lassen! Auch da wollte er sich nicht freiwillig bewegen und für alle Beteiligten war es gut, dass ich nur noch putzen und füttern musste. Meine Laune war nämlich nach wie vor wie das Wetter (Unwetterwarnung) und ich hatte schon überlegt was ich mit Flip tun könnte ohne, dass wir uns in die Haare bekommen. 
Da er ja schon bewegt war, hatten wir ein relaxtes Programm und ich war gespannt, ob er seine ersten Medikamente, die wir von der Heilpraktikerin aufgeschrieben bekommen haben, fressen würde. Ich hatte sie in einer Art Müsli „light“ versteckt und Flip hat alles brav verputzt :-).
Um einen besseren Überblick zu bekommen was wir ihm wann füttern sollen, habe ich alles in eine Übersicht in Excel eingeben. Guckst du. Die schwarzen Medikamente lasse ich aber erst einmal weg und teste die wichtigeren, roten Mittel. Nachdem die Schüssel brav geleert wurde, haben wir es dann für heute gut sein lassen. Bis morgen habe ich mich dann sicher wieder voll „unter Kontrolle“, das Wetter kühlt ab und wir können mal schauen, ob wir vielleicht ausreiten gehen können.  Das wäre schön!

Sonntag, 17. Juli 2016

Kinesiologische Untersuchung

Also heute war ja die Heilpraktikerfreundin von Sandra da und gerade habe ich per Email die Aufstellung der Mittel für Flip bekommen. Es sind 3 Seiten und wenn ich richtig gezählt habe 9 Mittel, die er bekommen sollte.  Die Untersuchung ging über Kinesiologie und war sehr interessant. Die herausgefundenen Mittel (Tropfen, Heilpilze, Traumeel...) sind für seinen Stoffwechsel und zur Unterstützung von Leber, Niere und Immunsystem. 
Wir haben die Hoffnung, dass er die Tropfen brav zu sich nimmt und dann sein Wohlbefinden und Stoffwechsel besser wird, so dass er hoffentlich etwas abnimmt, mobiler wird und auch seine Darmtätigkeit und vielleicht sogar das Kotwasser besser werden. Schön wäre es ja. 
Morgen werde ich mir die Zettel nochmals in Ruhe durchlesen und eine Tabelle machen was er in welcher Dosierung an welchem Tag bekommen soll. Die Einkaufsliste werde ich dann mit Sandras kleiner Liste von Neeshi abgleichen und wir werden die Großbestellung aufgeben.
Sandra hat sich auch schon (bevor sie die große Fütterungsanweisung gesehen hat) bereit erklärt alles in meinem Urlaub zu verabreichen. Das ist klasse! Nach dem ausgiebigen Tests waren die Pferde so träge (eigentlich müsste Sandra gestresster gewesen sein, denn sie hat als „Übertragungsperson“ (weiß nicht wie es genau heißt) fungiert) und wollten sich nicht mehr großartig bewegen. Mehr als etwas Jogging und Wälzen war kaum drin. Nachdem ich 4 Stunden im Stall war, hatte ich langsam auch hunger und genug und wir haben es auch recht bald gut sein lassen. Flips Hufe und Eisen sollten ja auch geschont werden, da sie noch bis Dienstag durchhalten müssen.   

Christine meinte übrigens, Flip sei von der Statur ein Zugpferd. Sieht man auf dem Bild rechts ganz klar -> ich muss immer ziehen ;-) Nein, nein Spaß!

Samstag, 16. Juli 2016

Kurzbericht u.a. vom Longieren

Am Donnerstag habe ich mal wieder einen Longierstunde bei Bianca genommen. Alleine habe ich doch nicht so oft, wie ich es mir vorgenommen hatte, geübt und ich dachte, etwas Abwechslung schadet nicht. Damit es nicht so langweilig ist und es einfacher ist, mit Hindernissen, auf die man sich konzentrieren kann, habe ich Trabstangen, einen Stangenkorridor und viele Pylonen aufgebaut. So konnte er in verschiedenen Arten dirigiert werden und er hatte daran richtig Spaß. Weil er so gut mitgemacht hat, haben wir ihm erst einen ganz kleinen Sprung (also nur erhöhte Stange) und dann einen höheren Sprung aufgebaut. Er freute sich so (sicher auch weil wir uns so freuten) und bockte und galoppierte wie ein verwandeltes Pferd. Das war schön ihn so munter zu sehen aber auch sehr anstrengend denn wir longieren mit relativ kurzem Seil und ich muss daher mitrennen … und Flip kann, wenn er will, schnell laufen ;-) Wir waren jedenfalls hinterher happy und ich ziemlich außer Puste. 
Heute waren wir ausreiten und als ich danach die Hufe kontrolliert habe, habe ich entdeckt, dass der Schlurfi sich ein Loch in den Huf geschlurft hat. Sowas habe ich auch noch nicht gesehen und ich bin gespannt was Jojo am Dienstag dazu sagt. Es ist natürlich wieder an dem Fuß hinten links, der eh nicht ganz in Ordnung ist und es wäre schön, mal rauszufinden was Flip für ein Problem mit dem Fuß hat.  Für sein sonstiges Wohlbefinden, bekommen wir (Sandra und ich) morgen von Sandras Heilpraktikerfreundin Besuch. Sie kennt sich u.a. mit Heilpilzen aus, die bei der Abnahme helfen und wird Flip auch sonst mal austesten. Ich bin gespannt was sie rausfindet und, ob er so ohne Zusatzfutter nur mit Heu und Stroh ausreichend versorgt ist. Das Mineralfutter mag er nämlich auch nicht wirklich fressen. Ich werde berichten wie es lief. 
Heute war dann noch Nick (der Freiberger von Sabines Freundin) zu Besuch bei uns im Stall. Wie das so ist, haben sich die Jungs gleich gut verstanden und ich glaube, Flip hätte nichts dagegen wenn er bei uns einziehen würde. Irgendwie vertragen sich Freiberger unter einander immer ganz gut. Nächstes Wochenende kommt evtl. am Sonntag ein neues Vereinsmitglied mit ihrer jungen Freibergerstute zu Besuch vorbei. Ich bin gespannt was Flip erst zu ihr sagt.

Sonntag, 10. Juli 2016

Große Hitze

Wir leben noch aber viel zu berichten gibt es nicht. 
Entweder hier regnet es oder es ist, so wie gerade, so heiß, dass man auch nicht viel machen kann. Neulich blieben wir daher mal wieder zur „Bodenarbeit“  in der schattigen Halle, in der es dann doch erträglicher war, und haben wieder etwas gewippt, das Podest erklommen und etwas für Abwechslung gesorgt. 
Gestern war ich mit den Petras draußen und wir haben unterwegs eine Pause gemacht und ich habe zur Abkühlung bei der ARAL Eis geholt (hmmm lecker - zum Glück hatte Petra Geld dabei) und heute waren wir nach der Koppel  nur eine Runde mit Anja und Gayana spazieren bevor die große Hitze mit über 30 Grad los ging. Kaum waren wir zurück und im Schatten des Vordachs angekommen, blieb Flip stehen und wollte sich nicht mehr bewegen. Ich habe mich dann auf die Aufstiegshilfe gesetzt und gewartet bis der „Esel“ wieder bereit war weiterzulaufen. Weit kamen wir nicht. Am Putzplatz blieb er wieder wie festgewachsen stehen und auch dort fragte ich was er denn nun will. Rein zu den anderen Pferden nicht, vor zu den anderen damit ich mich unterhalten kann, nicht, duschen nicht …. 
Kurz um: Pferde spiegeln halt doch ihre Menschen, denn ich hatte heute auch zu nichts wirklich Motivation. Irgendwann ging er doch rein und ich habe mich daheim in den Schatten unter den Baum gelegt… und prompt tauchte eines der Eichhörnchen über mir im Baum auf und hat mich empört ausgeschimpft weil es mich auf dem Weg zu seinem Futterplatz nicht erwartet hatte. Tja, wie man´s macht…. Als ich dann später das Feld geräumt hatte, hat es aber wieder ausgiebig zu Abend gefuttert.  

Freitag, 24. Juni 2016

Immer noch ganz traurig und von der Hitze gestresst

Wir sind alle noch geschockt und traurig weil Aquino nun auf die "große Koppel" gegangen ist. Uns fallen immer wieder so kleine Geschichten ein, die man nur mit ihm erleben konnte und wir müssen lachend an ihn denken. Er war schon ein spezielles Pferd und obwohl er doch eher rund war, hatte er so seine Ecken und Kanten, mit denen man ihn einfach lieb haben musste. 
Flip musste sich ja schon letzten Mai  von seinen "großen Bruder" verabschieden aber ich werde noch eine Weile brauchen zu realisieren, dass wir ihn nicht mehr besuchen gehen können. Schön, dass wir ihn letzten Sommer noch in seiner neuen Herde bei Hannover erleben konnten.
Ich bin auch froh, dass ich mit Kay telefoniert habe, es ihm den Umständen entsprechend gut geht und er mir noch erzählt hat was vorgefallen ist, dass Aquino sich noch von Luna verabschieden konnte und, dass er ruhig einschlafen konnte.

Hier ist es nach dem langen Regen und den Unwettern mittlerweile brütend heiß und sobald man sich etwas bewegt läuft es an einem runter. Am Donnerstag hatte ich Reitstunde und war schon auf´s Schlimmste eingestellt, denn die Woche vorher war Flip so wahnsinnig faul, dass ich aufgab und Bianca ihn „anschucken“ musste. Er tat keinen Schritt freiwillig und auch sie hatte Mühe. Gestern ist er aber trotz der großen Hitze ordentlich gelaufen und hat gut mitgemacht. In der Halle ging ein leichter Wind und man konnte es gut aushalten. Zu seiner Erleichterung habe ich ihm Zöpfchen geflochten, womit er allerdings eher aussieht wie „das letzte braune Einhorn“ ;-)) Ich weiß, der Arme macht was mit mir mit….
Heute früh kamen die Pferde kurz vor 7h auf die Koppel und Flip hat wohl den Anschluss verschlafen und stand noch bei Annis Kontrollgang, ob alle unten sind, im Fresstand. Da hat er wohl ein Nickerchen gemacht und nichts mitbekommen. Als er dann mit Überredung im Treibgang war und sah, dass die Herde schon unten ist, hat er sich dann aber auch beeilt aufs Gras zu kommen…. 
Tja, und dann kam ich schon ein paar Minuten später und habe ihn wieder geholt. Sandra und ich wollten vor der großen Hitze und Neeshis Physio-Termin eine Runde ausreiten. Das fand Flip keine gute Idee aber mal draußen unterwegs lief er flott und die beiden sind eine zügige Runde (auf allen Graswegen ging es im zweiten und dritten Gang)  gelaufen. Wie man auf dem Foto sieht, kam Flip dabei ziemlich ins Schwitzen (ich dann später beim Rasenmähen auch – ich sah danach sicher auch nicht fitter aus). Frisch geduscht durfte er aber dann nochmal auf die Koppel, von der der Rest der Herde eigentlich auch gerne wieder reingekommen wäre (sie stand schon am Tor und wollten zurück in den Stall). Es ist schon mächtig heiß und die Fliegen nerven die Pferde total - da können 3 Stunden lang sein. Flip ist auch so verstochen und ihn juckt es so, dass er sich immer wieder an den anderen Pferden (und mir) schubbern muss. Auf den Koppelgang verzichten, will er aber trotzdem nicht.
Wer sich jetzt fragt, was Sandra da auf dem Foto macht, dem hier zur Erklärung, dass sie aus dem Bild rutschen wollte damit ich nur Flip drauf habe ;-)) Das Bild fand ich aber so lustig, dass ich es hier zusätzlich zu dem „normalen“ reinnehmen musste. Sandra, das versteht du sicher, gell? ;-)

Mittwoch, 22. Juni 2016

:-( Der heutige Tag...

... hat mit schlechten Nachrichten aus Hannover begonnen :-( :
Bei jedem WhatsApp-Eintrag in Aquinos Chat war in den letzten Monaten immer die Sorge mit dabei, dass diese Nachricht kommt. Wir wussten alle, dass der Kampf gegen Aquinos Hufbeschwerden schwierig ist und trotzdem bin ich sehr traurig, dass sie ihn nun erlösen mussten. Kay hat wirklich alles versucht seinem Freund noch ein schönes Leben zu ermöglichen und zum Glück war er so lange (Dank Nervenschnitt) schmerzfrei.
Jeder, der Aquino kennengelernt hat, weiß was damit gemeint ist, wenn wir sagen, Aquino war ein ganz besonderes Pferd. 
Ich bin froh, dass wir ihn letzten Sommer noch so munter auf der Koppel bei seiner neuen Herde gesehen haben. Unser kleiner Dicker wird eine große Lücke hinterlassen ... und noch habe ich es gar nicht richtig realisiert. 
Im Laufe des Tages kam dann noch Caros Bericht:
Wir haben alle gewußt, dass es spitz auf Knopf steht aber es ist trotzdem sehr traurig. Aquino war eben auch eine besondere Pferdepersönlickeit und wir haben alle Erlebnisse mit ihm in Erinnerung, die man mit einem anderen Pferd so nicht erlebt hätte. Er war ganz besonders!

Sonntag, 19. Juni 2016

Wetter weiter unbeständig und zur Abwechslung auch mal Fotos von anderen Tieren

Was soll ich sagen? Es regnet immernoch sehr viel und es ist total wechselhaft, so dass man kaum weiß, wann man mal einen Ausritt waren kann. Walters Wetterprognose auf die Frage "Was meinst du, können wir es wagen ausreiten zu gehen und wie lange hält die Regenpause?" ist wie immer passend " Wenn es so bleibt, regnet es nicht".
Am Samstag habe wir zusammen die Koppel abgeäpfelt (auch wenn zur Zeit ja eher selten Koppelgang selten stattfindet) und danach noch gemütlich Annis Kuchen (mit meinen Kirschen) gegessen. Als Sabine und ich uns auf den Weg zum Ausreiten machten, zog es schon wieder etwas zu. Zuversichtlich, dass wir nicht naß werden würden, ritten wir gen Seewald, die Wolken im Blick aber dann aber doch nicht ganz korrekt einschätzend. Im Wald begann es zu regnen und wir übten uns in Optimismus. Am Waldrand warteten wir dann aber doch etwas (Flip fand das prima, denn er mag Regen nicht und durfte ein paar Happen grasen während Sabine die Wolken zu deuten versuchte) in der Hoffnung, dass es aufhört oder wenigstens schwächer regnet.
Da kam schon Annis WhatsApps "Handtücher liegen bereit" und ""Habt ihr Regenjacken dabei?". Hatten wir nicht. Wozu auch? Es ist Sommer! Immer wieder dachten wir, dass es jetzt besser aussieht, verließen, den Wald und später die schützende Unterführung aber nach ein paar Metern wurde der Regen jedes Mal stärker. Also ich hätte ja noch etwas länger gewartet aber Sabine war guten Mutes und sagte, wir wären ja nun eh schon naß.
Ich glaube es gibt keinen, mit dem so ein Regenritt netter gewesen wäre. Sie sang "I´m singing in the rain", "Raindrops  are falling on my head" und alles was irgendwie mit Wasser zu tun hat. Auf den letzten paar hundert Metern kam dann tatsächlich auch schon wieder die Sonne raus und Walter wartete mit großen Badehandtüchern auf uns. Was für ein Service! Aber so bis auf die Haut naß, wie alle dachten, waren wir gar nicht. Beim Stall muss ein riesiger Wolkenbruch runtergegangen sein, der aber wohl nicht in voller Stärke bis zu uns rüberzog. Zum Glück!
Wir hoffen nun alle, dass es mal
beständiger wird und wir uns auch mal länger raustrauen können, die Wiesenwege mal abtrocknen und die Pferde auch mal auf die Koppel gehen können. So eine Bruthitze wie zur Zeit in Spanien oder Griechenland muss es dann aber bitte auch nicht gleich sein.

Neben Flip und Lucie gibt es zur Zeit aber noch viel mehr Tiere in "meiner Obhut". Vielleicht  habt ihr ja Lust nicht immer nur Pferdefotos zu gucken? Anbei ein paar mit anderen Tieren damit ihr wisst wen ich meine. Der kleine Kerl kommt  mehrmals täglich mit großen Appetit vorbei und sitzt dann im Futterhaus vor dem Fenster oder, wie ich heute gesehen habe, gerne auch vorn. Auf dem Bild rechts unten sieht man auch, dass der Futtervorrat (Flasche im Haus) schon wieder aufgefressen ist. Ich fülle täglich beide Häuser aber die Gäste (ob Vögel oder Hörnchen) sind unersättlich!
Da die ganze Eichhörchenfamilie hier in der Nachbarschaft wohnt und auch die Meisen und Spatzen ihren Nachwuchs bei mir aufziehen, habe ich das Wochenende genutzt kleine Wohnung für meine Freunde vorzubereiten und aufzuhängen. Was sagt ihr dazu? Mal schauen, ob sie sie nutzen. Der "Piep-Show"-Kasten ist jedenfalls schon das zweite Mal den Sommer besetzt.

Samstag, 11. Juni 2016

Kurzbericht

Damit der Blog noch total verwaist hier mal wieder ein Kurzbericht. 
Weiterhin regnet es ziemlich viel, so dass wir noch nicht so richtig schön ausreiten gehen können. Wenn es dann mal einigermaßen trocken ist, so dass wir auf die Wiesenwege können, muss man das Wetter aber gut im Auge behalten um nicht in Regenschauer oder ein Gewitter zu kommen und hat dann bei ungemähten Wegen echt Mühe das Fressmonster davon abzuhalten ständig Gras zu schnappen oder die großen Löcher zu sehen. Neulich wurde ich mit Sandra ja schon innerhalb kürzester Zeit klatschnass und vor ein paar Tagen haben wir es auch gerade so in den Stall zurück geschafft bevor ein riesen Unwetter losging. Wir hatten eigentlich vor zu fünft mal wieder eine längere Runde raus zu gehen aber zum Glück haben wir dann doch nur die kleine Asphaltrunde gedreht. Mit den ersten Tropfen waren wir zurück und kurz drauf, entstand das Bild aus der Halle.  
Das schwüle Wetter schlaucht Flip auch ziemlich und so sieht er schon nach kürzester Zeit Hallensport aus, als würde er auf dem Zahnfleisch gehen. Für uns Reiter ist es aber auch entsprechend mühsam.
Geschafft ist Flip aber vermutlich auch weil noch keine Ruhe in die Herde eingekehrt ist. Anni versucht immer noch Corazon einzugewöhnen aber die Fortschritte, die sie sieht, sehen wir Einsteller nicht alle. Der „Paarlauf“ (es laufen ein paar Pferde nur noch im Doppelpack) ist in vollem Gange, ein Teil der Wallache bekommt die Krise weil sie um die Stuten Angst haben (lassen sie nicht aus den Augen oder springen als Übersprungshandlung drauf um zu signalisieren, dass sie nicht zu haben sind) und sobald er etwas Druck hat, pfeffert er aus. Mir gefällt das nicht aber wir müssen abwarten wie es weitergeht. NACHTRAG: Die Eingewöhnung wird abgebrochen! Ich gebe zu, ich bin froh darüber!
Lichtblicke für Flip sind Koppelgang und Grasen gehen.Tja, wenn mich mal ein Salat so erfreuen würde wie ihn das Gras, dann wäre ich auch entspannter ;-))
Aus dem hohen Norden von Aquino gibt es auch nicht so gute Nachrichten bzw. Entwarnung. Es gibt immer wieder Rückschläge weil das Horn nicht so schnell wächst, dass der Huf stabil ist und es scheinen weiterhin Entzündungen im Huf zu sein. Aquino läuft mit Druckverband und Krankenhufschuh, darf aber kontrolliert aufs Paddock und Grasen und trägt seinen Krankenstand zum Glück aber mit Fassung.